St. Vincent und die Grenadinen

Bequia IslandSt. Vincent und die Grenadinen sind ein karibischer Inselstaat, der südlich von St. Lucia und nördlich von Grenada liegt und den sogenannten Winward Islands angehört. Neben der Hauptinsel St. Vincent, die eine Fläche von 344 km² hat, umfassen die 32 Inseln der Grenadinen, die eine Gesamtfläche von 45 km² aufweisen, den Karibikstaat. Dazu gehören unter anderem Bequia Island, Baliceaux, Canouan Island, Isle à quatre, Mustique, Palm Island, Petit Canouan, Pigeon Island, Petit Mustique, Petit Nevis, Petit St. Vincent, Savan, Tobago Cays und Union Island. Die südlichen Grenadinen sind Staatsgebiet von Grenada. Insgesamt leben rund 115.000 Menschen auf St. Vincent und den Grenadinen, die meisten davon in der größten Stadt und der gleichzeitigen Inselhauptstadt Kingstown im Südwesten.

Reisen auf St. Vincent und die Grenadinen sind unter Karibik-Urlaubern schon lange kein Geheimtipp mehr, auch Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt legen im Hafen von Kingstown an. Das Urlaubsparadies besticht mit Natur pur und traumhaften Stränden und ist ein beliebter Zwischenstopp beim Inselhopping durch die Karibik und eine großartige Segeldestination.

Bei St. Vincent und den Grenadinen handelt es sich um Inseln vulkanischen Ursprungs, deren Landschaftsbild von bergigen Ebenen geprägt ist. Vor allem auf der Hauptinsel St. Vincent zieht sich eine Bergkette von Norden gen Süden. Der erloschene Vulkan Soufrière (1.234 m) ist die höchste Erhebung auf der Insel: Der Krater misst knapp 1.200 m Durchmesser, an seinem Boden hat sich ein Kratersee gebildet. Der Richmond Peak (1.041 m) sowie der Mount Brisbane (904 m) sind ebenso beliebte Wanderziele auf der Insel. Während die Berge in Richtung Westen steil zur Küste abfallen, schwindet das Gebirge im Osten leicht zum Meer, zu den traumhaften Stränden hinab. Auch auf den Grenadinen ist die Landschaft von flacheren Bergen und Stränden geprägt.

Auf St. Vincent sind die Bergregionen von tropischem Regenwald übersäht, in dem zahlreiche Pflanzen wie Orchideen, Bromelien oder Farne wachsen; während auf den Grenadinen der Regenwald größtenteils abgeholzt wurde. Die Tierwelt des karibischen Inselstaates weist eine hohe Vogeldichte auf, zu der neben dem Nationalvogel Königsamazone auch Arten wie der Zuckervogel, Kolibris, Falken, Krabbenbussarden, Nachtaugendrossel, Kapuzenwaldsänger oder die Gelbbauchelaenie gehören.

Auf St. Vincent und den Grenadinen herrscht tropisches Klima. Das ganze Jahr über sind die Temperaturen hoch, die durchschnittlichen Werte liegen bei etwa 28 °C. In der Regenzeit von Juni bis Dezember gibt es die meisten Niederschläge, die vor allem in den Höhenlagen extrem ausfallen können. Auf den Grenadinen fällt in der Regel weniger Regen, da die Inseln flacher sind. Die Trockenzeit geht von Januar bis Mai, während in den Monaten September und Oktober das Risiko für Hurricanes steigt.

Inmitten des türkisfarbenen Wassers der Karibischen See liegt die Traumdestination St. Vincent und die Grenadinen. Für Naturverliebte, die sich gern aktiv betätigen, sowie für Ruhesuchende ist der Inselstaat ein Highlight: Wanderungen durch den immergrünen Regenwald zum schlafenden Vulkan Soufrière bieten bei klarer Sicht einen atemberaubenden Ausblick. Auch der Vermont Nature Trail sowie das Buccament River Valley sind Must-sees auf St. Vincent. In dem Naturpark stehen riesige Santinaybäume, in denen sich zahlreiche Vogelarten verstecken, darunter auch die seltene Königsamazone. Ein weiteres Naturschauspiel sind die im Norden liegenden Falls of Balein. Die Wasserfälle stürzen sich etwa 20 m in die Tiefe und das Poolbecken eignet sich hervorragend für eine Abkühlung. Aber auch die Trinity Falls im Landesinneren sind einen Besuch wert. Die bunte Kolonialstadt Kingstown versprüht mit ihren kleinen Läden, Cafés und Restaurants einen ganz besonderen Charme. Besonders sehenswert sind das britische Fort Charlotte sowie der Botanische Garten. In dem ersten Botanischen Garten der Karibik, der 1765 von Engländern angelegt wurde, können uralte Brotfruchtbäume bestaunt werden. Ruhe pur und Badespaß bieten die traumhaften Strände. Auf St. Vincent ziehen sich die größtenteils schwarzen Vulkanstrände fast an der ganzen Küste entlang. Chateaubetair Bay und Wallilabou Bay sind ideal zum Tauchen, Surfen und Segeln, während die weißen Sandstrände Villa Beach und Indian Bay im Südosten von St. Vincent zum Schwimmen und Schnorcheln einladen. Traumstrände und kristallklares Wasser sind auch auf den 32 Inseln der Grenadinen zu finden – ein ruhiges Plätzchen gibt es hier immer. Übrigens: Die Bucht Wallilabou Bay war Drehort für den Hollywood-Film „Fluch der Karibik“. Wer die Kulissen von „Port Royal“ bestaunen möchte, sollte diese Bucht aufsuchen.

St. Vincent und die Grenadinen sind ein karibisches Naturparadies mit dichten Regenwäldern, schlafenden Vulkanen und traumhaften Küsten und locken neben Naturliebhabern und Ruhesuchenden auch Honeymooner an.

 

Die Verwaltungsbezirke (Parishes) von St. Vincent und die Grenadinen

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