Worauf China-Reisende jetzt achten sollten

Der Coronavirus breitet sich in China rasend schnell aus und hat jetzt sogar Europa erreicht. Erfahren Sie hier, auf was Sie vor einer Reise nach China beachten müssen.

Kranichpagode in Wuhan

Die Kranichpagode in Wuhan.

Was sind Coronaviren?

Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO gehört dieser neue Virus zusammen mit den Sars- und Mers-Viren zum Familienstamm der Coronaviren. Der Virus kann sowohl von Tier zu Mensch als auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Der genaue Übertragungsweg konnte noch nicht vollständig geklärt werden, es wird aber davon ausgegangen, dass sich der Coronavirus durch die sogenannte Tröpfchen- oder Schmierinfektion verbreitet. Zum Krankheitsbild zählen Anzeichen einer Erkältung mit Husten und Müdigkeit oder Grippe, die sich jedoch gefährlich steigern und insbesondere für ältere oder kranke Menschen tödlich enden können. Auffällig ist, dass bei der Corona-Infektion die oberen Atemwege nicht betroffen sind, es deshalb auch nicht zu einem Schnupfen kommt.

Diese Regionen in China sind besonders betroffen

Als besonders betroffene Regionen gelten die Stadt Wuhan sowie weitere Städte der Provinz Hubei, der Bezirk Daxing in Peking und Shenzhen in Südchina. Als Reaktion auf den Coronavirus haben die Behörden in China seit dem 23. Januar Reisebeschränkungen für Wuhan sowie die Provinz Hubei erlassen, wonach die Ausreise per Bus, Zug, Flug oder Fähre nicht mehr gestattet ist.

Das können Sie tun, um Ansteckungen zu vermeiden:

  • Tragen Sie einen Mundschutz in der Öffentlichkeit.
  • Beachten Sie die Hygienevorschriften, insbesondere beim Händewaschen.
  • Besuchen Sie keine Märkte, auf denen mit lebenden oder toten Tieren gehandelt wird.
  • Achten Sie bei der Zubereitung von Fleisch in der Küche auf absolute Hygiene.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit von Atemwegserkrankungen betroffenen Personen.
  • Suchen Sie bei Husten, Fieber oder Atembeschwerden sofort einen Arzt auf.

Das rät das Auswärtige Amt

Gemäß dem Auswärtigen Amt sollten nicht unbedingt notwendige Reisen nach China vermieden werden. Reisende, die sich bereits in China aufhalten, mögen sich an die dortigen Sicherheitskräfte wenden. Es muss mit Einschränkungen im Gesundheitswesen sowie in der Reise- und Bewegungsfreiheit gerechnet werden. Darüber hinaus wird empfohlen, sich in die Krisenversorgungsliste einzutragen, damit Deutsche im Notfall schnell Hilfe erhalten können.

 

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