Was bei Reisen nach Ägypten derzeit zu beachten ist

In den letzten Monaten sind die Deutschen wieder verstärkt nach Ägypten gereist, was dem Land einen deutlichen Aufschwung bei den Reisebuchungen bescherte. Leider musste die Tourismusbranche Ende Dezember 2018 einen herben Rückschlag durch einen Bombenanschlag auf einen ausländischen Reisebus hinnehmen. Das Auswärtige Amt hat daher seine Risikolagebewertung angepasst und rät zur Vorsicht bei Reisen ans Rote Meer.

Strand am Roten Meer

Das Auswärtige Amt hat seine Sicherheitshinweise für Ägypten wie folgt aktualisiert: „Es besteht landesweit weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten.“ Generell rät das Auswärtige Amt zur Vorsicht im Land, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer. Es wird ausdrücklich vor Reisen auf die Sinai-Halbinsel und ins ägyptisch-israelische Grenzgebiet gewarnt. Dringend abgeraten wird von Busfahrten im Großraum Sharm el-Sheikh und gänzlich von Fahrten zum Berg Sinai und dem Katharinenkloster.

Wer dennoch seinen Urlaub in Ägypten verbringen möchte, sollte westliche Hotelketten mit hohen Sicherheitsstandards bevorzugen und am besten komplett in der Hotelanlage bleiben und auf Ausflüge verzichten. Bei organisierten Ausflügen sollte vorab darauf geachtet werden, dass diese nur in Begleitung bewaffneter Sicherheitskräfte durchgeführt werden. Sollten Touristen die gesicherte Hotelanlage dennoch auf eigene Faust verlassen wollen, so gilt das sogenannte „Low Profile“: Nach außen hin so unauffällig wie möglich agieren, keine Wertsachen zur Schau stellen und keine teure Markenkleidung tragen. Bei Gesprächen mit Locals sollten grundsätzlich Themen wie Religion und Politik vermieden werden.

Der Reiseveranstalter TUI konnte nach dem Anschlag im Dezember jedoch keinerlei Auswirkungen auf das Buchungsverhalten verzeichnen. Die Sprecherin des TUI-Konzerns Susanne Stünckel erklärte sogar, dass die Nachfrage nach Reisen nach Ägypten ungebrochen und das Land ein Aufsteigerreiseziel sei.

 

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