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USA-Strandurlaub 2026/2027: ESTA teurer, Hawaii-Green-Fee & neue Einreiseregeln – was Sie jetzt wissen müssen

USA-Strandurlaub 2026/2027: ESTA teurer, Hawaii-Green-Fee & neue Einreiseregeln – was Sie jetzt wissen müssen

Wer 2026 oder 2027 einen Strandurlaub in den USA plant – ob in Hawaii, Florida oder Kalifornien –, muss sich auf gleich mehrere kostenpflichtige Neuerungen einstellen: Die ESTA-Einreisegenehmigung ist auf 40 US-Dollar gestiegen, Hawaii hat als erster US-Bundesstaat eine „Green Fee“ auf Hotelübernachtungen eingeführt, und die Einreisedaten werden genauer als je zuvor geprüft. Wer gut vorbereitet in den Urlaub startet, spart Zeit, Geld und unnötige Überraschungen am Check-in-Schalter.

USA-Strandurlaub 2026/2027: ESTA teurer, Hawaii-Green-Fee & neue Einreiseregeln – was Sie jetzt wissen müssen

ESTA 2026: Fast doppelt so teuer wie noch vor einem Jahr

Die auffälligste Änderung für alle Europäer, die in die USA reisen wollen, betrifft das elektronische Einreisegenehmigungssystem ESTA. Die USA haben die ESTA-Gebühr zum 30. September 2025 deutlich erhöht und prüfen Reisedaten seither genauer. Die frühere Gebühr von 21 US-Dollar wurde auf 40 US-Dollar angehoben; die offizielle ESTA-Plattform weist aktuell 40,27 US-Dollar aus.

Laut US-Zoll und Grenzschutz setzt sich die Gebühr aus einer Bearbeitungsgebühr von 10 Dollar sowie einer Genehmigungsgebühr von 30 Dollar zusammen. Die neue Gebühr umfasst einen Anteil zur Finanzierung der touristischen Vermarktung der USA sowie einen weiteren Betrag, der in den allgemeinen Staatshaushalt fließt; bei einer Ablehnung wird nicht die volle Gebühr einbehalten, sondern nur die Bearbeitung berechnet.

Bereits 2022 hatte die USA die ESTA-Gebühr von 14 auf 21 Dollar erhöht; die jetzige Steigerung bedeutet eine Kostensteigerung für USA-Reisende um 26 Dollar – also rund 285 Prozent – innerhalb von gut drei Jahren.

Ab dem 16. Oktober 2026 gilt ein leicht angepasster Betrag: Seit dem 30. September 2025 liegt die Gebühr bei rund 40 Dollar statt 21 Dollar; ab dem 16. Oktober 2026 sind es genau 40,62 Dollar – bereits erteilte ESTAs bleiben gültig.

Wo und wie beantragen Sie ESTA richtig?

Die Zahlung erfolgt online über die offizielle Plattform esta.cbp.dhs.gov; die ESTA ist zwei Jahre lang gültig, sofern der Reisepass nicht vorher abläuft, und erlaubt innerhalb dieser Zeit beliebig viele Aufenthalte von bis zu 90 Tagen.

Im Internet finden sich zahlreiche Agenturen, die ESTA-Anträge gegen zusätzliche Servicegebühren anbieten; manche dieser Seiten sehen amtlich aus, sind es aber nicht – häufig werden 50, 80 oder mehr als 100 US-Dollar zusätzlich verlangt, obwohl der Antrag für normale Reisende ohne Vermittler gut machbar ist. Nutzen Sie deshalb ausschließlich die offizielle Adresse esta.cbp.dhs.gov.

Auch wenn der Antrag meist binnen Minuten genehmigt wird, ist die 72-Stunden-Frist vor Abflug verbindlich zu beachten. Planen Sie außerdem genügend Zeit ein, falls Ihre Angaben verifiziert werden müssen.

Hawaii Green Fee: Der erste US-Bundesstaat mit Klimasteuer für Urlauber

Wer den Strand von Maui, die Nordküste von Kauaʻi oder den Waikiki Beach auf Oʻahu ansteuert, zahlt seit Anfang 2026 mehr. Hawaii hat als erster US-Bundesstaat eine Klimaabgabe für Touristen eingeführt – die sogenannte „Green Fee“. Auf Hawaii-Reisen und Strandurlaub in den USA wirkt sich das direkt aus.

Ab 2026 werden Reisende nach Hawaii mit einem höheren Steuersatz auf Hotel- und Ferienunterkunft-Übernachtungen belastet; Hawaii-Gouverneur Josh Green unterzeichnete die neue „Green Fee“, offiziell als Act 096 bekannt, in Kraft.

Die Gesetzgebung erhöht die Transient Accommodations Tax (TAT) – die bereits auf Hotelzimmer und Ferienunterkünfte erhobene Abgabe – um 0,75 Prozent mit dem Ziel, Umweltprojekte im ganzen Bundesstaat zu finanzieren; es ist die erste „Green Fee“ in den USA.

Damit steigt die Transient Accommodations Tax von 10,25 auf 11 Prozent; wer County-Zuschläge (bis zu 3 Prozent) und die allgemeine Verbrauchssteuer (rund 4 Prozent) hinzurechnet, kann auf eine Gesamtsteuerbelastung von über 18 Prozent des Hotelrechnungsbetrags kommen – noch ohne Resort Fees.

Warum führt Hawaii diese Steuer ein?

Eine Studie der Initiative „Care for ʻĀina Now Coalition“ zeigt den Handlungsdruck: Jährlich fehlen Hawaii mindestens 560 Millionen Dollar für den Naturschutz, im schlimmsten Fall könnte diese Lücke sogar 1,69 Milliarden Dollar betragen.

Die neue Abgabe soll Geld einbringen, das genutzt wird, um die Klimaresilienz auf den Hawaiianischen Inseln zu verbessern – auch als Reaktion auf die verheerenden Waldbrände in Maui 2023.

Was gilt für Kreuzfahrtpassagiere auf Hawaii?

Wer Hawaii per Kreuzfahrt ansteuert, sollte die aktuelle Rechtslage im Blick behalten: Eine Entscheidung eines Bundesberufungsgerichts am Silvesterabend blockierte Hawaii daran, eine Touristensteuer gegen den Klimawandel auf Kreuzfahrtpassagiere durchzusetzen – eine Abgabe, die zu Beginn des Jahres 2026 in Kraft treten sollte. Die Steuer von 11 Prozent pro Kabinenpreis wird von der Kreuzfahrtindustrie gerichtlich angefochten und ist noch nicht in Kraft.

Was ändert sich noch in und um Hawaii?

Neben der Übernachtungssteuer kommen weitere Kosten auf Besucher zu. Parkgebühren werden in immer mehr State Parks erhoben; nach der Einführung von Parkgebühren in vier weiteren State Parks im November 2025 zählt Hawaii nun 14 State Parks, wo Touristen bis zu 10 Dollar pro Fahrzeug und 5 Dollar pro Person zahlen müssen. Die Gebühren gelten nur für Touristen; für Einheimische bleiben die State Parks kostenlos.

Auch auf Maui könnten sich Reisende auf ein engeres Angebot an Ferienwohnungen einstellen müssen: Lokale Abstimmungen zu Kurzzeitvermietungen, etwa das schrittweise Abschaffen Tausender Ferienwohnungen auf Maui, könnten das Angebot verknappen und die Preise treiben.

Verschärfte ESTA-Datenpflichten: Was auf Sie zukommen könnte

Über die höheren Gebühren hinaus plant die US-Regierung weitere Änderungen beim ESTA-Antragsprozess selbst. Hintergrund der Änderungen ist eine Anordnung des Heimatschutzministeriums, nach der Reisende, die mit einer ESTA-Reisegenehmigung einreisen möchten, schon vor der Einreise detailliertere Angaben machen müssen.

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Auch deutlich umfangreichere persönliche Daten werden künftig abgefragt – darunter alle Telefonnummern der vergangenen fünf Jahre sowie E-Mail-Adressen der vergangenen zehn Jahre; zudem werden detaillierte Angaben zu Familienmitgliedern verlangt, einschließlich Geburtsdaten, Anschriften und Telefonnummern.

Ähnlich wie bei Visa-Bewerbungen sollen Reisende künftig Angaben zu ihren Online-Aktivitäten der letzten fünf Jahre machen; im Verdachtsfall ist geplant, dass US-Grenzbeamte Accounts auf Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok einsehen und Postings analysieren dürfen, um über die Einreise zu entscheiden.

Die ESTA-Gebühr steigt am 16. Oktober 2026 minimal auf 40,62 Dollar; die Pflicht zur Angabe von Social-Media-Konten ist vorgeschlagen und könnte 2027 kommen.

Zugleich haben die US-Behörden die Datenprüfung verschärft: Angaben zu Unterkunft, Reisezweck und Kontaktadresse in den USA werden nun systematisch abgeglichen.

Was bedeutet das für Ihren USA-Strandurlaub konkret?

Trotz aller Neuerungen ist ein Urlaub in den USA – von den weißen Stränden Hawaiis über Floridas Golf-Küste bis zu den Stränden Südkaliforniens – weiterhin problemlos möglich. Für deutsche Reisende und andere EU-Bürger gelten keine generellen Verbote; eine touristische Einreise ist weiterhin mit gültiger ESTA-Genehmigung möglich, längere Aufenthalte erfordern wie bisher ein Visum.

Den in vielen Medien publizierten Einzelfällen stehen etwa 68 Millionen Touristen gegenüber, denen im Jahr 2025 die Einreise in die USA gestattet wurde. Korrekte Angaben in der ESTA sowie gegenüber den Immigration Officers sind nicht optional, sondern Pflicht – wer die Bestimmungen genau beachtet, stößt in der Regel auf keine Schwierigkeiten.

Für eine USA-Pauschalreise oder einen Last-Minute-Flug in die USA empfiehlt es sich, das ESTA frühzeitig zu beantragen und beim Buchen die höheren Hotelsteuern einzukalkulieren. Beachten Sie außerdem, dass das Budget für die US-Tourismusvermarktungsorganisation Brand USA drastisch gekürzt wird – von derzeit 100 Millionen auf 20 Millionen US-Dollar. Das kann bedeuten, dass künftig weniger Informationsangebote für internationale Gäste zur Verfügung stehen.

Praktische Checkliste für Ihren USA-Strandurlaub 2026/2027

  • ESTA rechtzeitig beantragen: Mindestens 72 Stunden vor Abflug, ausschließlich über esta.cbp.dhs.gov – Kosten: 40,27 $ (ab 16. Oktober 2026: 40,62 $)
  • Keine Drittanbieter nutzen: Viele inoffizielle Portale verlangen weit überhöhte Zusatzgebühren
  • Hawaii-Übernachtungskosten höher kalkulieren: Die Transient Accommodations Tax beträgt nun 11 %, dazu kommen County-Zuschläge und weitere Steuern
  • State Parks vorbuchen: Beliebte Naturparks auf Hawaii verlangen nun Parkgebühren und Reservierungen für Nicht-Einheimische
  • Datenpflichten ernst nehmen: Vollständige und wahrheitsgemäße Angaben im ESTA-Antrag sind Pflicht
  • Reisepass prüfen: Muss für die gesamte Reisedauer plus Puffer gültig sein; eine abgelaufene ESTA muss neu beantragt werden
  • Reiseversicherung abschließen: Aufgrund verschärfter Einreisekontrollen empfiehlt sich eine Reiserücktrittsversicherung

Florida, Kalifornien & Co.: Weitere US-Strandziele im Blick

Auch jenseits von Hawaii setzen weitere US-Bundesstaaten auf neue Abgaben. Mehrere Bundesstaaten, darunter Tennessee, Texas, Nevada, Washington und Florida, führen 2026 neue Steuern auf Unterkunft, Mietwagen und Freizeitangebote ein, um Tourismus-Infrastruktur und Services zu stärken.

Für Reisende nach Florida – mit Destinationen wie Miami Beach, den Florida Keys oder dem Clearwater Beach – lohnt es sich deshalb, die lokalen Beherbergungssteuern bei der Budgetplanung zu berücksichtigen. Da die USA Einreiseanforderungen, Gebühren und digitale Prüfverfahren kurzfristig ändern können, sollten Reisende unmittelbar vor Antragstellung und vor Abflug die offiziellen Informationen der US-Behörden sowie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts prüfen.

Wer konkrete Angebote für einen Strandurlaub oder eine Florida-Pauschalreise sucht, findet auf tourismus.de aktuelle Buchungsoptionen mit transparenten Preisen – inklusive aller anfallenden Steuern und Gebühren.

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Häufige Fragen zum USA-Urlaub 2026

Was kostet ESTA 2026 für die USA?

Seit dem 30. September 2025 beträgt die ESTA-Gebühr 40 US-Dollar (aktuell 40,27 $). Ab dem 16. Oktober 2026 steigt sie minimal auf 40,62 US-Dollar. Die Genehmigung ist zwei Jahre lang gültig und erlaubt beliebig viele Aufenthalte bis zu 90 Tagen. Beantragen Sie ESTA ausschließlich auf der offiziellen Seite esta.cbp.dhs.gov.

Was ist die Hawaii Green Fee und wie hoch ist sie?

Die Hawaii Green Fee ist eine Erhöhung der Transient Accommodations Tax (TAT) um 0,75 Prozentpunkte auf 11 Prozent. Sie gilt seit Januar 2026 für alle Hotel- und Ferienunterkunft-Übernachtungen und ist die erste staatliche Klimasteuer für Touristen in den USA. Ziel ist die Finanzierung von Naturschutz- und Klimaschutzprojekten auf den Inseln.

Wie hoch ist die Gesamtsteuer auf Hotelübernachtungen in Hawaii?

Die staatliche Transient Accommodations Tax beträgt 11 Prozent. Dazu kommen County-Zuschläge von bis zu 3 Prozent sowie die allgemeine Verbrauchssteuer von rund 4 Prozent. In der Summe kann die Steuerbelastung auf Hotelrechnungen über 18 Prozent betragen, ohne Resort Fees.

Können Deutsche und Österreicher weiterhin visumfrei in die USA einreisen?

Ja. Deutsche, Österreicher und Schweizer gehören weiterhin zu den rund 40 Staaten, die am US Visa Waiver Program teilnehmen. Mit einer gültigen ESTA-Genehmigung ist die visumfreie Einreise für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen weiterhin möglich. Für längere Aufenthalte oder Erwerbstätigkeiten ist ein Visum erforderlich.

Was ändert sich beim ESTA-Antrag inhaltlich?

Die US-Regierung plant, künftig umfangreichere persönliche Daten abzufragen – darunter Telefonnummern und E-Mail-Adressen der letzten fünf bzw. zehn Jahre sowie detaillierte Familienangaben. Eine Pflicht zur Offenlegung von Social-Media-Profilen ist vorgeschlagen, aber noch nicht in Kraft. Vollständige und wahrheitsgemäße Angaben sind in jedem Fall verpflichtend.

Gilt die neue Kreuzfahrtsteuer in Hawaii?

Nein – zumindest noch nicht. Ein US-Bundesberufungsgericht hat die Einführung der geplanten 11-Prozent-Steuer auf Kreuzfahrtkabinen vorerst gestoppt. Das Verfahren läuft noch; Kreuzfahrtpassagiere sollten die Rechtslage vor Buchung prüfen.

Welche anderen US-Bundesstaaten erhöhen Touristensteuern 2026?

Neben Hawaii setzen mehrere Bundesstaaten auf neue oder erhöhte Abgaben auf Unterkunft, Mietwagen und Freizeitangebote – darunter Florida, Nevada, Texas, Tennessee und Washington. Die konkreten Sätze variieren je nach Destination und Unterkunftstyp.