Russland: Weltraumtourismus ab 2018 geplant

In russischen Shuttles wird ein Platz frei
Hintergrund ist ein auslaufender Vertrag zwischen den USA und Russland. Bisher wird in den Sojuz-Shuttles, die zur ISS fliegen, regelmäßig ein amerikanischer NASA-Astronaut mitgenommen – Hin- und Rückflug für 76 Millionen US-Dollar. In Zukunft möchte die NASA jedoch wieder eigenen bemannte Expeditionen in den Weltraum starten, in den russischen Raketen wird daher bald vermutlich bald ein Platz frei. Um die hohen Projektkosten zu decken, sollen reiche Weltall-Touristen einspringen. Ein solches Programm gab es bereits bis 2009, insgesamt acht Privatpersonen haben so schon die Internationale Raumstation ISS besucht. Bis 2024 soll das nun bald wieder möglich sein – von dann an will Russland seinen Weltraumtouristen eine eigene Raumstation als Ziel anbieten. Langfristig könnte es noch weitere interessante Ziele geben: Roskosmos schließt auf lange Sicht eine Besiedelung des Mondes nicht aus.