Münchner Zoo präsentiert alte Haustierrassen

Bulgarenziegen, Murnau-Werdenfelser Rinder und Shetlandponys – das sind nur drei von vielen bedrohten Haustierarten, denen künftig im Münchner Tierpark Hellabrunn besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden soll. Seit dem Sommer des vergangenen Jahres entsteht das Hellabrunner Mühlendorf speziell für diesen Zweck. Jetzt wurde Richtfest gefeiert.

Shetlandpony

Neben Shetlandponys werden auch Augsburger Hühner oder Kunekune, eine Hausschweinrasse aus Neuseeland, das Mühlendorf bewohnen.

Nach dem Baufortschritt war es dafür auch höchste Zeit, stehen doch beispielsweise der Hofladen, die Mühle und einige Stallungen nicht nur im Rohbau, sondern man sieht auch schon eingedeckte Dächer. Der bisher milde Winter in München hat dafür gesorgt, dass die Bauhandwerker kaum witterungsbedingte Pausen einlegen mussten. Wenn dies weiter so geht, könne der erste Teil des Dorfes schon im Sommer eröffnet werden, so Bürgermeisterin Christine Strobl beim Richtfest.

In dem neuen Teil des Tierparks haben pädagogische Aspekte einen besonderen Stellenwert. Zoodirektor Rasem Baban kündigte an, dass zum zweiten Bauabschnitt auch eine Zooschule gehören wird. Wie aus Wildtieren Haustiere wurde, warum der Erhalt alter Rassen wichtig ist, diesen und anderen Fragen können die Besucher nachgehen.

Der Münchner Tierpark Hellabrunn in Bayern ist natürlich nicht nur für Einheimische, sondern auch für Touristen ein beliebter Anziehungspunkt. 1911 wurde er als erster Geo-Zoo der Welt gegründet. Den Besuchern vermitteln sich eindrucksvolle Bilder der natürlichen Lebensräume der Tiere – und das ohne störende Gitter und Zäune.

 

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