Konkurrenz für Flixbus: Bei Pinkbus ist jede 10. Fahrt kostenlos

Angriff auf die Monopolstellung von Flixbus: In diesem Sommer gehen gleich zwei Konkurrenten auf die Jagd nach dem Branchenprimus. Das Startup Pinkbus will vor allem mit Fahrten ohne Zwischenstopps und Nachhaltigkeit punkten. Was steckt dahinter?

Fernbus

Pinkbus startet Konkurrenzangebot zu Flixbus. (Symbolfoto)

Ab dem 1. Juli 2019 wird es pink auf deutschen Autobahnen. Neben den grünen Busboliden von Marktführer Flixbus, sollen zunehmend Fernbusse von Pinkbus zu sehen sein. Das Besondere an Pinkbus: Alle Fahrstrecken kosten dasselbe – nämlich pauschal 25 Euro – und jede 10. Fahrt ist sogar kostenlos. Gleichzeitig will man gänzlich auf Zwischenstopps verzichten, was bei mehrstündigen Fahrt eventuell unangenehm werden könnte. Dafür profitiert man von einer direkten Verbindung ohne großen Zeitverlust, weil jemand aus- oder zusteigen will.

Alle Fahrten, ein Preis und extra Beinfreiheit

Im Fahrpreis von 25 Euro ist neben der Sitzplatzreservierung, kostenlosem WLAN und extra Beinfreiheit auch die Mitnahme des Handgepäcks sowie zwei weitere Gepäckstücke enthalten. Sollte eine Umbuchung notwendig sein, sind die dafür anfallenden Kosten ebenfalls schon im Preis enthalten. Hinter dem Fixpreis-Angebot steckt die Idee, keine verwirrenden Preismodelle zu pflegen. Besonders wenn man kurzfristig eine Fahrt buche, seien Kunden über hohe Preise verärgert, so eine Pinkbus-Sprecherin. Wer spontan verreist, hat also keinen Nachteil gegenüber Frühbuchern.

Zum Start wird Pinkbus zwischen Berlin, München und Düsseldorf verkehren. Mit Hamburg, Frankfurt und Stuttgart sollen dann weitere Fahrtziele dazukommen. Wie Flixbus, so greift auch Pinkbus auf Busse von verpartnerten Unternehmen zurück. Der neue Anbieter bezeichnet sich zudem selbst als „umweltfreundlichste Busflotte im Fernlinienverkehr“.

Wer allein reist, kann zudem auf manchen Fahrten den Nebensitz kostenlos dazubuchen. Da dieser nicht genutzt werden kann, um eine weitere Person mitzunehmen, hat man so etwas mehr Platz, sich während der Fahrt auszubreiten. Tickets gibts über die Webseite des Anbieters.

Neben Pinkbus bekommt Flixbus auch Konkurrenz aus Frankreich: Der erfolgreiche Anbieter BlaBlaCar buhlt nämlich neuerdings als BlaBlaBus um die Flixbus-Kundschaft.

 

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