Italien, USA und Ostsee – So reisen die Deutschen im Vergleich zu früher

Wie reisen wir heute im Vergleich zu früher? Mit dieser Frage setzt sich eine aktuelle Umfrage des Online-Reisebüros Opodo auseinander. Das Unternehmen hat hierzu 2.000 Deutsche verschiedener Generationen zu ihren Reisevorlieben befragt und die Entwicklung ihres Reiseverhaltens untersucht. Dabei zeigt sich: die Deutschen reisen schon immer gerne und viel. Damals wie heute am liebsten nach Italien, in die USA und nach Nordafrika. Auch die Ostsee und Trips in deutsche Städte erfreuen sich großer Beliebtheit, letzteres besonders bei der Generation der so genannten Millennials.

USA sind Fernreise-Destination Nummer 1
In Sachen Fernreisen treten allerdings deutliche Unterschiede bei den Generationen zu Tage. So reisten Familien laut Umfrage früher am häufigsten nach Nordafrika (29%), gefolgt von den USA (24%), Afrika südlich der Sahara (13%), Südafrika (12%) und dem Mittleren Osten (11%). Heute führen hingegen die USA mit 36 Prozent die Liste der beliebtesten Fernreiseziele an. Zwar bleibt Nordafrika weiter auf dem zweiten Platz (27%), bekommt aber Konkurrenz durch die Karibischen Inseln (20%) und Südostasien (17%). Der Mittlere Osten erfreut sich mit 16 Prozent heute größerer Beliebtheit, bleibt aber vorerst auf dem fünften Platz.
Städetreisen innerhalb Deutschlands immer beliebter
Die Beliebtheit der sogenannten „Staycation“, also vonr Urlaub im eigenen Land, hat zwar im Vergleich zu früher abgenommen; dennoch verreisen fast 60% der befragten Deutschen auch gerne im eigenen Land. Dabei gilt: Was Italien für die Deutschen in Europa ist, das ist die Ostsee seit jeher für die Deutschen im eigenen Land – nämlich das Lieblingsreiseziel. Mit heute 49 Prozent führt das Baltische Meer die Liste der beliebtesten Reisedestinationen der Deutschen im eigenen Land an. Auch die Millennials (18-29-Jährige) reisen gerne und häufig an die Ost- und Nordsee. Zudem werden Städtetrips bei den Deutschen immer beliebter und erfreuen sich mit 39 Prozent eines deutlichen Anstiegs gegenüber früher (24%). Urlaub in den Bergen hat hingegen an Beliebtheit etwas eingebüßt und landet nur noch auch Platz drei, mit 22 Prozent statt einst 26 Prozent.