Hamburg: Venedig im Modellbahn-Maßstab

Die große Zeit der Modelleisenbahnen ist vorbei, heißt es immer wieder. Umso erstaunlicher ist es, was sich in Hamburg tut: Das Miniatur-Wunderland, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, zieht mehr Touristen an als alle anderen Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Das hat viele Gründe, vor allem auch den, dass viele Modellbahn-Fans immer wieder kommen. Und das wird auch dadurch garantiert, dass es immer wieder etwas Neues gibt.

Rialto-Brücke

Gibt es jetzt auch in mini: Venedigs Sehenswürdigkeiten im Miniatur-Wunderland in Hamburg.

Venedig in Hamburg – auf 9 Quadratmetern Fläche

Seit Februar ist ein neuer Abschnitt der Anlage fertig – Venedig. Mit neun Quadratmetern Fläche bildet die Lagunenstadt zwar nur einen eher kleinen Teil der gesamten Anlage. Aber nach Auskunft der Macher wurde kein anderer Teil mit einer solchen Detailversessenheit und mit so viel Aufwand gebaut. 60 Mitarbeiter hatten 19 Monate lang zu tun, um in 35000 Stunden etwa eine Million Euro zu verbauen. Es entstanden mehr als 250 Häuser, es wurden rund 5000 Meter Kabel verlegt und 4000 LEDs installiert.

Nicht nur das Venedig der Touristen wolle man zeigen, lässt das Miniatur-Wunderland wissen. Natürlich gehört die Rialtobrücke dazu, der aus 2700 Einzelheiten zusammengesetzte Dogenpalast, das Karnevalstreiben auf dem Markusplatz und 150 Gondeln. Aber es gibt auch die Hinterhöfe und die schmalen Gassen, in denen sich das Leben der normalen Norditaliener abspielt, und man erkennt auch den schleichenden Verfall der Lagunenstadt.

Wer sich das anschauen möchte: Das Miniatur-Wunderland in der historischen Speicherstadt in Hamburg ist täglich von 9.30 bis mindestens 18 Uhr geöffnet. Über die aktuellen Wartezeiten kann man sich auf der Homepage informieren, sie können am Wochenende oder in den Ferien beträchtlich sein. Der Eintritt kostet 15 Euro; Kinder bis 15 Jahre zahlen die Hälfte.

 

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