Erdbeben in Nepal: Die Folgen für den Tourismus

UNESCO-Welterbestätten wurden zerstört
Ungefähr 800 Deutsche sind derzeit mit Reisegruppen in Nepal unterwegs, sie sind alle wohlauf. Für die zahlreichen Individualreisenden kann jedoch derzeit noch keine Angabe gemacht werden. Im Himalaya-Gebirge führte das Erdbeben zu Lawinen, die viele Bergsteiger unter sich begruben. Am Mount Everest befinden sich noch Bergsteiger, deren Rückweg durch die Schneemassen und Erdrutsche blockiert sind. Durch das Erdbeben ist zudem das historische Zentrum der Hauptstadt Kathmandu schwer beschädigt worden. Viele Weltkulturerbestätten der UNESCO sind vermutlich vollkommen oder teilweise zerstört. Wie geht es weiter? Der Flughafen, der zwischenzeitlich geschlossen war, hat seinen Betrieb nun wieder aufgenommen – die meisten Reiseveranstalter haben ihre Reisen in die Region für die kommenden Monate jedoch abgesagt. Es bleibt zu hoffen, dass sich Nepal von der Katastrophe erholt und auch Einnahmen aus dem Tourismus zum Wiederaufbau beitragen können.