Eisige Kälte hält den mittleren Westen der USA fest im Griff

Bis zum vergangenen Wochenende erstarrten weite Teile der USA, insbesondere Chicago, unter der extremen Kälte und mindestens 21 Kälteopfer wurden gezählt.

Chicago im Winter vor zugefrorenem Lake Michigan

Der Lake Michigan ist zugefroren.

Vergangene Woche wurden in Chicago -30 Grad gemessen, die sich durch den eisigen Nordwind wie -39 Grad anfühlten. Die Menschen wurden dazu angehalten, nach Möglichkeit ihre Häuser nicht zu verlassen. Wie die New York Times berichtete, fielen landesweit bisher 21 Menschen der Kältewelle zum Opfer. Seit dem letzten Wochenende geht es im mittleren Westen temperaturtechnisch wieder bergauf. Dabei sind Temperaturunterschiede von bis zu 50 Grad möglich. Dafür geht es mit den Temperaturen im Osten, besonders in Boston, bergab. Entwarnung für das Achterbahn-Wetter in den USA ist bis jetzt nicht in Sicht, denn die Kältewelle im mittleren Westen soll auch diese Woche weiter anhalten.

Wie ungesund ist das extreme Achterbahnwetter für unseren Körper?

Unser Körper wird durch sehr kaltes Wetter geschwächt. Kommt es dann zu einem starken Wetterwechsel, ist es besser, körperliche Belastungen zu meiden. Auch bei der Kleiderwahl ist es nicht ratsam, sogleich von dicker Winterkleidung auf das luftige T-Shirt zu wechseln. Gut beraten ist man immer mit dem Zwiebelprinzip. Denn unser Organismus kommt bei einem krassen Wetterwechsel von kalt auf warm nicht so schnell hinterher. Für gesunde Menschen stellt dies in der Regel kein großes Problem dar. Anders sieht es für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen aus.

Das ist die schlimmste Kältewelle seit mehr als 20 Jahren

Das letzte Mal gab es so eine Extremkälte im Jahr 1996 im Norden und mittleren Westen der USA. Verantwortlich für die arktische Kälte soll ein Polarwirbel sein, der normalerweise über dem Nordpol kreist. Wird dieser Wirbel geschwächt, kann er aber auch weiter südlich ziehen. Den Grund dafür sehen die Forscher im Klimawandel.

Aber etwas Gutes hat die Kälte dann doch: Bei einer Fernreise in die USA verzaubern die gefrorenen Niagarafälle jetzt mit einer fantastischen Kulisse à la „Eiskönigin“ von Disney.

 

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