Diese Länder sollte man gesehen haben!

Rio de Janeiro: Fotolia.com © marchello74 #109601187

Neue Länder und Kulturen kennen lernen, sich eine Auszeit vom Alltag nehmen, einfach mal was anderes zu Gesicht bekommen, die eigene Reise-Bucketlist abarbeiten – es gibt viele gute Gründe, seine sieben Sachen zu packen und auf Entdeckungstour in fremden Ländern zu gehen. Welcher Grund es auch ist: Reisen bildet! Damit ist nicht nur gemeint, dass man den eigenen Horizont erweitert. Das Reisen lehrt uns auch einiges über uns selbst.

Mit der Reise-Checkliste startklar für das Abenteuer

Vor jedem Urlaub können Sie sich eine Checkliste mit lauter Dingen machen, an die Sie unbedingt denken müssen. Wenn die Reise mehrere Wochen oder Monate dauern soll, ist oft eine umfangreichere Vorbereitung nötig.

Das gehört ins Gepäck

Auf Langzeitreisen braucht man weniger als man so meinen würde. Zum Beispiel ist es unnötig, Kleidung für mehr als eine Woche einzupacken. So ziemlich überall kann man seine Kleidung im Waschsalon waschen und für kleine Unreinheiten tut es auch mal ein Fleckenentferner. Grundsätzlich sollte man nur darauf achten, für warme und kalte Temperaturen etwas einzupacken.
Was fehlt, kann man vor Ort kaufen. Das gilt auch für Kosmetikartikel und Handtücher. Letztere können auch geliehen werden. Sinnvoll sind feste und bequeme Schuhe, eine Kopfbedeckung und eine Jacke, die vor Wind und Regen schützt. Was gerne vergessen wird, sind eine Ersatz-SD-Karte, Ladekabel und Powerbank sowie ein Adapter für die Steckdose.

Für die persönliche Dauermedikation, harmlose Krankheiten und Erste-Hilfe-Maßnahmen darf eine gut ausgestattete Reiseapotheke inklusive Schutzmittel gegen UV-Strahlen und Insektenstiche nicht fehlen.

Ganz wichtig: An Dokumente denken. Unerlässlich sind Flugtickets, Reisepass, (internationaler) Führerschein, Impfpass, Krankenversicherungskarte, Kredit- und EC‑Karte. Vor Reiseantritt ist außerdem zu klären, ob auch für Auslandsaufenthalte ein Krankenversicherungsschutz besteht. Der übernimmt im Notfall Kosten wie den Krankenhausaufenthalt und den Rücktransport nach Deutschland. Ohne Auslandskrankenversicherung kann das eine teure Angelegenheit werden.

So gelingt die Reisevorbereitung

Bevor es auf große Reise geht, sollte man etwas Recherchearbeit betreiben, um sich vorzubereiten. Man muss den Urlaub natürlich nicht von vorne bis hinten durchplanen, doch so ein paar Eckdaten sollten bekannt sein, um keine bösen Überraschungen zu erleben, etwa was Klima, Sprache und die Kultur angeht.

  • Das Reise-Budget

Für die Finanzplanung sollte man zumindest grob abstecken, wie lange die Reise gehen soll und welche Reiseziele man sich anschauen möchte. Bei den anfallenden Kosten kommt es auch darauf an, ob man überwiegend in Hotels oder lieber in Zelt und Hostel übernachten oder aber Couchsurfing nutzen möchte. Daran schließt sich Frage an, ob man lieber Selbstversorger ist oder es sich in Restaurants gutgehen lässt und welche Transportmittel gewählt werden.

Reise-Budget: Fotolia.com © pressmaster #225285596

 

  • Wichtige Dokumente

Soll die Reise in ein europäisches Land gehen, ist außer einem gültigen Personalausweis und dem nationalen Führerschein kein weiteres Dokument nötig. Wer aber in ein außereuropäisches Land reisen möchte, braucht einen Reisepass, der mindestens bis zum Ende der Reise gültig ist. Je nach Land und Aufenthaltsdauer muss ein Visum beantragt werden. Wenn man vor Ort Auto fahren möchte, ist ein internationaler Führerschein ebenfalls Pflicht. Am besten sichert man Kopien der wichtigsten Dokumente in einer Cloud, um sie in jedem Fall vorzeigen zu können.

  • Impfungen

Je nachdem, in welches Land die Reise gehen soll, braucht man bestimmte Impfungen, damit man sich vor Ort nicht mit Krankheiten infiziert, die es bei uns nicht gibt. Einige dieser Impfungen müssen Monate im Voraus erledigt werden, weswegen man rechtzeitig an den Impfschutz denken sollte.

  • Fortbewegungsmittel

Was außerdem zu klären ist, ist die Frage, wie man sich im Reiseland fortbewegen möchte. Die einen wollen die Kilometer durch Natur und Städte hauptsächlich zu Fuß bestreiten, den anderen ist eine Reise mit fahrbarem Untersatz lieber. Eine Option besteht darin, sich ein Wohnmobil oder einen Mietwagen zu leihen, sofern dies mit dem jeweiligen Führerschein möglich ist.

Je nachdem, wie groß die Reisegruppe ist und ob ein Anhänger benötigt wird, sollte man wissen, welche Personenzahl und welches Gesamtgewicht man mit welcher Fahrzeugklasse befördern darf. Mit der Fahrerlaubnisklasse B dürfen Fahrzeug und Anhänger die 3.500 Kilogramm nicht überschreiten. Bei der Klasse BE darf der Anhänger allein zwischen 750 und 3.500 Kilogramm wiegen. Wer mehr als acht Personen befördern will, braucht die Klasse D beziehungsweise DE, wenn zusätzlich ein Anhänger mit mehr als 750 Kilogramm benötigt wird.

  • Geld vor Ort

Das Netz an Geldautomaten ist international recht gut ausgebaut. Mit EC- und Kreditkarte kommt man also in den meisten Ländern jederzeit problemlos an Geld heran. Als Zahlungsmittel werden EC-Karten nicht überall angenommen. Für alle Fälle sollte man als Reisender immer ein bisschen Bargeld dabeihaben – in Euro wie auch in der Währung des Reiselandes.

Orte, die immer eine Reise wert sind

Keine Frage, es gibt viele schöne Orte auf der Erde, die uns den Atem rauben und uns in Staunen versetzen. Leider ist es kaum möglich, sich wirklich alle anzuschauen. Deswegen haben wir hier eine kleine Auswahl der schönsten Flecken unseres Planeten zusammengestellt.

Die Tempelstadt Bagan (Myanmar)

In Myanmar, einem Land in Südostasien, befindet sich die historische Königsstadt Bagan. Diese buddhistische Stätte gehört zu den größten Tempelarealen Südostasiens – hier sind über 2.000 Sakralgebäude, die sogenannten Pagoden, erhalten geblieben. Sie gehen zurück bis ins 11. und 12. Jahrhundert.

Der Amazonas (Südamerika)

Der Dschungel Südamerikas ist durchzogen von dem riesigen Flusssystem des Amazonas, dem wasserreichsten Fluss der Welt. Er durchquert das Amazonasbecken, das im Westen von den Anden umrahmt wird und von tropischem Regenwald geprägt ist. Hier kann man die unglaubliche Artenvielfalt bestaunen (im Amazonas selbst gibt es allein schon mehr als 1.500 Fischarten) und der einzigartigen Geräuschkulisse lauschen.

Amazonas: Fotolia.com © gustavofrazao #174018255

Der Yosemite Nationalpark (USA)

In Kalifornien liegt östlich von San Francisco der Yosemite-Nationalpark, der sich über rund 3080 Quadratkilometer entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada erstreckt. Der Nationalpark ist seit 1984 UNESCO-Weltnaturerbe und besticht durch seine beeindruckenden Granitfelsen, Mammutbäume, Wasserfälle, klare Bäche und Artenvielfalt.

Die Alhambra (Spanien)

Auf dem Sabikah-Hügel von Granada liegt die Alhambra, eines der schönsten Bauwerke im maurischen Stil. Die Burganlage misst 740 Meter in der Länge und 220 Meter in der Breite. Sie ist eine beliebte Touristenattraktion und gehört seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Schaukel von Baños (Ecuador)

Im ecuadorianischen Baños erwartet Adrenalin-Junkies eine Schaukel der besonderen Art: Auf 2.660 Metern Höhe steht ein Baumhaus (spanisch: Casa del Arbol) direkt am Abgrund. Daran befestigt ist die vermutlich höchste und gefährlichste Schaukel der Welt. Wagemutige können sich darauf über die Schlucht schwingen und den Ausblick in die Ferne und Tiefe genießen.

Die Schaukel von Baños: Fotolia.com © JoseLuis #217640414

Das Tulpenland bei Amsterdam (Niederlande)

Wem das zu heftig ist, der ist im Tulpenland in Amsterdam besser aufgehoben. Die Niederlande sind bekannt für ihre Tulpen, die hier in rauen Mengen wachsen. Manche der Tulpenfelder sind besonders eindrucksvoll bepflanzt. Gemeint sind die Felder im und um den Keukenhof. Von März bis Mai kann man sich die wundervollen Blumen bei ausgedehnten Spaziergängen oder speziellen Tulpentouren anschauen.

Whitehaven Beach (Australien)

Die Whitsunday Islands sind eine Inselgruppe vor der Ostküste des australischen Bundesstaates Queensland, bestehend aus 74 Inseln. Eine davon ist Whitsunday Island, wo sich unter anderem der Whitehaven Beach befindet. Diesen Strand erreicht man nur mit dem Boot, per Hubschrauber oder Wasserflugzeug. Das Besondere: Der pudrige Sand besteht zu 98 Prozent aus Quarz und ist damit einer der weißesten Strände der Welt. Außerdem speichert der Sand keine Wärme, weswegen Strandspaziergänge selbst bei größter Hitze kein Problem sind.

Beeindruckende Länder

Abgesehen von den vielen eindrucksvollen Orten, die es auf der ganzen Welt zu bestaunen gibt, sind da noch eine ganze Reihe an Ländern, die man einmal bereist haben sollte.

Vietnam

Den Urlaub in Vietnam zu verbringen, wird immer beliebter, ist aber bisher noch ein echter Geheimtipp und daher nicht so stark von Touristen überlaufen. Das Land hat viele interessante Städte und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es lohnt sich, die Geschichte und Kultur dahinter kennen zu lernen. Besonders eindrucksvoll sind Ho Chi Minh Stadt und die Halong-Bucht.

Rumänien

In Rumänien gibt es viele Städte, in denen das pure Leben tobt. Das Land hat sich längst zu einem modernen und aufgeschlossenen Land entwickelt, dennoch sind die Lebenshaltungskosten bislang recht niedrig. So kann man selbst in Großstädten oft für unter 100 Euro pro Nacht im Hotel übernachten und für fünf bis fünfzehn Euro ein reichhaltiges Essen im Restaurant genießen. Doch auch auf dem Land sollte man sich in Rumänien umschauen. Hier erwarten uns schöne Bauten wie etwa das berüchtigte Bran-Schloss, das als Dracula-Schloss bekannt ist.

Indien

Indien ist vor allem eines: exotisch, bunt und aufregend. Wer genug hat vom Gewusel in den großen Städten, kann an den paradiesischen Stränden im Süden des Landes entspannen. Die Preise für Hotels und Essen sind überwiegend erschwinglich. Grund genug, sich durch die exotische Landesküche zu probieren. Natürlich ist auch die indische Kultur sehr spannend.

Südafrika

Ein weiteres beliebtes Reiseziel ist Südafrika. Regenwälder, Wüste, Lagunen, Traumstrände, Metropolen – Südafrika ist sehr vielfältig und verspricht einen Urlaub voller Abenteuer und Einblicke in eine andere Welt. Hier kann man den wilden Tieren ganz nah sein, aber genauso Großstädte wie Kapstadt oder Johannesburg erkunden.

Kapstadt: Fotolia.com © jtplatt #134960941

Kanada

Wilde Natur meets Stadtleben – in https://www.tourismus.de/nordamerika/kanada/ liegen diese beiden Kontraste in unmittelbarer Nähe zueinander. Ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub voller unvergesslicher Augenblicke. Berge, Seen, Meer, Küstenstraßen, Nationalparks und eine artenreiche Tierwelt machen Kanada zusammen mit Lachs, Krebsen und anderen kulinarischen Genüssen zu einem tollen Reiseziel. Hier kann man Elche und Bären in freier Wildbahn erleben und im Frühjahr vorbeiziehende Grauwale beobachten.

Irland

Die Iren sind nicht nur für ihre ausgesprochen freundliche und offene Art bekannt, sondern auch dafür, dass sie ihre Insel Irland lieben. Völlig verständlich, denn wer gerät bei unberührter Natur in satten Grüntönen, einer atemberaubenden Küste, malerischen Hügeln und Relikten aus vier Jahrtausenden nicht ins Schwärmen?

Indonesien

Mit über 17.500 Inseln ist Indonesien die größte Inselnation, die außerdem ein vielfältiges kulturelles Programm und zahlreiche Bademöglichkeiten zu bieten hat. Die Natur reicht von Reisterrassen und imposanten Tempelanlagen über traumhafte Strände und Vulkanlandschaften bis hin zu tropischen Regenwäldern.

Was jeder im Urlaub einmal gemacht haben sollte

Alle Welt macht sich Bucketlisten mit Dingen, die man wenigstens einmal im Leben getan haben sollte. Warum dann nicht auch eine Bucketlist für den Urlaub schreiben? Der Vorteil: Fernab der Heimat kennt uns keiner, also muss uns auch nichts peinlich sein und wir trauen uns eher, Dinge zu tun, die wir zuhause nicht einfach so machen würden. Oder überhaupt können. Denn das Besondere an der Reise-Bucketlist ist ja gerade, dass Dinge darauf stehen, die auf der „normalen“ Bucketlist eher nicht auftauchen.

  • Unter freiem Himmel schlafen
    Viele von uns mögen es, tagsüber durch die Landschaft zu streifen und die Natur zu beobachten. Doch nachts ziehen wir uns gerne in ein Haus oder wenigstens ein Zelt zurück. Dabei ist es ein schönes Erlebnis, die Sterne am Firmament anstelle der Zimmerdecke über dem Kopf zu haben.
  • Zwischen Korallenriffen schnorcheln
    Gerade wir Deutschen bekommen normalerweise kein Korallenriff in natura zu sehen. Deswegen sollten wir unbedingt den Urlaub dazu nutzen, um beim Schnorcheln die eindrucksvolle Flora und Fauna unter Wasser zu entdecken.
  • Bei Einheimischen wohnen
    Die Menschen und die Kultur eines Landes kann man kaum besser kennen lernen, als mitten unter den Einheimischen zu wohnen oder als Couchsurfer sogar direkt mit ihnen unter einem Dach zu leben und den Alltag mit ihnen zu verbringen.
  • Midsommar in Schweden feiern
    Ein Tag, der nicht endet – jeder hat diesen Wunsch sicherlich schon einmal geäußert. In Skandinavien wird daraus Wirklichkeit: Zur Zeit der Sommersonnenwende geht in den skandinavischen Ländern und im Baltikum die Sonne nicht richtig unter, sodass es auch nachts kaum dunkel wird (Weiße Nächte). In Schweden feiert man dann Midsommar, also das Mittsommerfest. Es ist das zweitgrößte Fest nach Weihnachten und wird entsprechend üppig mit Freunden, Nachbarn und der Familie zelebriert.

Midsommer Schweden: Fotolia.com © Christian Faludi #215941652

 

  • Eine original Bolognese in Italien essen
    Das mag banal klingen, schließlich gehört Spaghetti Bolognese zu den beliebtesten Gerichten bei uns Deutschen. Aber das hat nur wenig mit dem zu tun, was eine echte Bolognese aus Bella Italia ausmacht. Das beginnt schon beim Namen: Der Italiener spricht von „ragù“ (von dem französischen Wort „ragout“ abgeleitet) und nicht von „Sauce“. Während bei uns die Bolognese zu den Gerichten gehört, die schnell zubereitet sind, wird in Italien angeschwitzt, angebraten, gedünstet, geschmort und schließlich lange geköchelt. Das liegt auch daran, dass in Italien viel mehr Zutaten in eine Bolognese gehören als bei uns. Außerdem serviert man in Bella Italia das ragù alla bolognese nicht mit Spaghetti, sondern mit Tagliatelle oder anderen kurzen oder breiten Nudeln. Der Grund: Die Sauce haftet daran viel besser, als an den langen, dünnen und glatten Spaghetti.

Was außerdem auf die Reise-Bucketlist gehört:

  • Auf einem Kamel oder einem Elefanten reiten
  • Whale Watching
  • Einen Nationalpark besuchen
  • Die Big Five in freier Wildbahn sehen

 

So verändert uns das Reisen

Auf Langzeitreisen lernen wir fremde Länder kennen mit ihren Einwohnern, ihren Essgewohnheiten und Traditionen. Solche Reisen über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg bringen uns aber auch den eigenen Charakter näher. Wir lernen uns selbst auf neue Weise kennen und entdecken neue Seiten an uns.

  • Eine neue Selbstwahrnehmung
    Reisen sind die perfekte Möglichkeit, sich mal ganz mit der eigenen Person zu befassen. Zwischen Arbeit, Hobbys, Partnerschaft und Co. haben wir im Grunde nie die Gelegenheit dazu, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen. Wir sind es nicht gewohnt allein zu sein. Wer allein loszieht und verreist (und das sollte jeder einmal tun), lernt Zeit mit sich selbst zu verbringen, ohne sich dabei einsam oder unwohl zu fühlen.
    Generell verändert sich auf Reisen die Selbstwahrnehmung: Wir erleben immer wieder schwierige Situationen, die es zu meistern gilt. Solche Herausforderungen zu bestehen, macht unglaublich stark und selbstbewusst. Wir lernen, dass wir tatsächlich viel mehr aushalten und schaffen können als wir bisher geglaubt haben und werden uns intensiv über unsere wirklichen Stärken und Schwächen bewusst.
  • Neue Charakterzüge
    Abgesehen von einem stärkeren Selbstbewusstsein, tun sich noch weitere Charakterzüge auf, die vorher nicht da waren oder tief verborgen lagen. Wer für längere Zeit in einem fremden Land bleibt, kommt nicht darum herum, sich mit der Kultur auseinanderzusetzen und mit den Menschen dort in Kontakt zu treten. Solche Erlebnisse und Begegnungen machen uns offener für Neues: Wir gehen dadurch offener auf andere Menschen zu und begegnen fremden Kulturen nun mit Neugier und Verständnis anstatt uns davon zu distanzieren. Außerdem werden wir durch das Reisen viel gelassener. Immer wieder gibt es Situationen, in denen nichts nach Plan läuft. Etwa, weil sich im Zielland kein Busfahrer um Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit schert oder weil der Taxifahrer plötzlich viel mehr Geld verlangt. Mit der Zeit lernt man, auf solche Situationen geduldig und mit Humor zu reagieren anstatt sich darüber aufzuregen.
  • Neue Prioritäten
    Während einer langen Reise bekommen wir auch ein anderes Gespür dafür, was im Leben wirklich wichtig ist. Jeder, der von einer solchen Reise zurückkehrt, erzählt davon, dass materielle Dinge an Bedeutung verlieren. Man spürt, dass man auch mit sehr wenigen Habseligkeiten alles hat, was man braucht. Oder vielmehr: dass Glück und Zufriedenheit sich nicht mit der perfekten Wohnung, einem vollen Kleiderschrank oder anderen Dingen erkaufen lassen. Es sind Erfahrungen und Momente, die uns wirklich glücklich machen und die uns dauerhaft im Gedächtnis bleiben.
    Auf Reisen bekommen wir außerdem ein anderes Gespür für Zeit. Zuhause im Alltag denken wir ständig an gestern und morgen, wir warten auf Feierabend und Wochenende. Langzeitreisende wissen, wie wertvoll es ist, im Moment zu leben und die Zeit einfach zu genießen.
 

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