Die Highlights der Expo in Mailand

Chinesischer und italienischer Pavillon beeindrucken
Der deutsche Pavillon steht unter dem Slogan „Be active“, im architektonischen Fokus steht vor allem die in Deutschland wichtige Landwirtschaft. Bei der Vorstellung der Bundesländer wird leider etwas zu sehr auf Klischees gesetzt, so wird Bayern vor allem durch Weißwürste und Bier repräsentiert. Der Pavillon der Österreicher ist dagegen betont schlicht gehalten – hier findet man als Besucher ein wenig Ruhe von der Reizüberflutung der Expo. Keine Kosten und Mühen gescheut haben die Chinesen, die zum ersten Mal an einer Expo teilnehmen und auf einem riesigen Areal die Agrarkultur der Zukunft vorstellen. Architektonisch ist der Pavillon des Gastgeberlandes Italien besonders beeindruckend: Das mit einem weißen Netz umspannte Gebäude soll als einziger Pavillon auch nach Ende der Weltausstellung bestehen bleiben.
Gutes Essen auf der Expo ist teuer
Eintrittskarten für die Expo kosten 34 Euro bzw. 39 Euro wenn man terminlich flexibel sein will. Tief in die Taschen greifen muss man teilweise für das Essen auf dem Gelände: Eine spanische Paella gibts ab 16 Euro, das Tagesmenü im japanischen Pavillon kostet sage und schreibe 115 Euro. Kritisieren kann man auch, dass Konzerne wie McDonalds und Coca Cola zu den Partnern der Expo gehören – bei dem Thema der guten Ernährung wirkt das durchaus ironisch. Dennoch: Die Expo 2015 ist in jedem Fall einen Besuch wert.