Bald beginnt das Gruseln bei den Rauhnächten im Bayerischen Wald

Wenn die Geister Ausgang haben, treiben die Hexen und Dämonen in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald vom 28. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 ihr Unwesen. Das sind dann die sogenannten Rauhnächte, während derer nach altem Volksglauben rastlose Seelen auf die Erde zurückkehren. In den Gemeinden Bayerisch Eisenstein, Riedelhütte sowie Neuschönau wird dieses gruselig-kultige Vergnügen mit diversen Veranstaltungen begleitet. Ein schaurig-schönes Gruseln, für all diejenigen, die auf der Suche nach dem nächsten Thrill sind.

Dorf in Bayern

Noch sind die Gassen in den Dörfern ruhig. Doch bald haben Hexen und Dämonen wieder Ausgang…

Die Rauhnächte im Bayerischen Wald sind heute fester Bestandteil der heimischen Kultur in Bayern. Während sich damals die Menschen während der gefürchteten Geisterstunden ängstlich in ihre Häuser verkrochen, zieht es die Bewohner der beliebten Ferienregion heute während dieser Zeit auf die Straßen, um die Schreckensgestalten mit ihren aufwändig von Hand genähten Kostümen sowie kunstvollen Masken wild um das Feuer und durch die Gassen tanzen zu sehen.

Wer ein Stück dieser urbayerischen Tradition erleben möchte, sollte der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald unbedingt in dieser Zeit einen Besuch abstatten. Los geht die Gruselsaison am 28. Dezember mit der Eisensteiner Rauhnacht ab 17 Uhr auf dem Dorfplatz in Bayerisch Eisenstein. Drei Stunden dauern die sehenswerten Vorführungen zu Füßen des Großen Arbers mit einer Feuershow, diversen Sound- und Pyroeffekten sowie dem ohrenbetäubenden Glockengeläut der Wolfauslasser, die nach alter Sitte, den Wolf wieder auf die Weide lassen. Ab 21 Uhr beginnt die Open Air Aftershow Party, bei der den Gästen musikalisch noch einmal so richtig eingeheizt werden soll.

In Riedelhütte findet ebenfalls am 28. Dezember die Rauhnacht ab 19 Uhr statt. Hier treiben die Rauhnachtsgeister hinter handgeschnitzten, gruseligen Masken beim Wirtshaus Wichtl mit Trommelmusik und Lagerfeuer ihr Unwesen. Verhungern muss auch keiner, denn auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Am 5. Januar 2019 lädt Neuschönau auf der Koishüttler Lousnacht zum schaurigen Gruseln ein. Dort steigt der Woidhausmich, eine Kreatur halb Mensch, halb Tier, vom Lusengipfel herab, um zusammen mit der alten Hexe Wöcklin und dem Glashüttengeist Durandl sein Unwesen zu treiben.

 

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