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Italien

Kolosseum in Rom im Abendlicht – Italien

Italien ist eines der beliebtesten Reiseländer Europas und berühmt für Rom, Venedig, Florenz, die Amalfiküste und die Toskana. Amtssprache ist Italienisch, gezahlt wird in Euro, die beste Reisezeit sind Frühling und Frühherbst.

Landkarte Italien
Landkarte Italien

Italien ist ein Freilichtmuseum von den Alpen bis Sizilien: Kunststädte von Weltrang, mediterrane Küsten, Vulkane, Seen und eine Küche, die überall auf der Welt kopiert wird. Die stiefelförmige Halbinsel reicht über 1.200 Kilometer weit ins Mittelmeer und vereint dabei die schneebedeckten Dolomiten, die Weinhügel der Toskana, das Barock Roms und die Zitronengärten der Amalfiküste. Mit rund 59 Millionen Einwohnern und der weltweit höchsten Dichte an UNESCO-Welterbestätten zählt Italien zu den kulturell reichsten Ländern der Erde.

Für deutsche Urlauber ist Italien seit Generationen ein Sehnsuchtsziel. Der Brenner führt in wenigen Stunden von München nach Südtirol und weiter an den Gardasee, während Fluglinien alle großen Städte direkt anbinden. Ob Städtereise nach Rom oder Florenz, Badeurlaub in Apulien, Wanderungen in den Dolomiten oder eine Genussreise durch die Toskana – Italien passt sich jedem Reisestil an.

Was sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Italien?

Italiens Sehenswürdigkeiten reichen von der Antike bis zur Renaissance und zur mediterranen Küste:

  • Rom – Kolosseum, Forum Romanum, Trevi-Brunnen, Pantheon und der Vatikan mit Petersdom und Sixtinischer Kapelle.
  • Venedig – Markusplatz, Canal Grande und die Lagune mit ihren Gondeln.
  • Florenz und Toskana – Dom, Uffizien, Ponte Vecchio und die Hügellandschaft rund um Siena und das Chianti.
  • Amalfiküste und Pompeji – Positano, Ravello und die vom Vesuv verschüttete Römerstadt bei Neapel.
  • Mailand und die oberitalienischen Seen – Dom, Mode, der Comer See und der Gardasee.
  • Cinque Terre und Sizilien – die bunten Küstendörfer Liguriens und die Insel mit Ätna, Taormina und griechischen Tempeln.

Welche Regionen und Städte sollte man in Italien kennen?

Norditalien verbindet die Alpen mit der Poebene: Südtirol und die Dolomiten sind ein Paradies für Wanderer und Skifahrer, die Lombardei mit Mailand steht für Mode und Wirtschaft, und die oberitalienischen Seen locken mit mildem Klima. Mittelitalien ist das kulturelle Herz mit Rom, der Kunststadt Florenz, der Weinregion Toskana und dem grünen Umbrien. Der Süden – Kampanien mit Neapel und der Amalfiküste, Apulien mit seinen Trulli und weißen Städten sowie Kalabrien – begeistert mit mediterraner Ursprünglichkeit und Traumstränden. Die Inseln Sizilien und Sardinien setzen mit Vulkanen, antiken Stätten und türkisem Wasser einen eigenen Akzent.

Wann ist die beste Reisezeit für Italien?

Die schönsten Monate sind April bis Juni sowie September und Oktober: Die Temperaturen sind angenehm, die Kunststädte weniger überlaufen und die Preise moderater als im Hochsommer. Juli und August sind heiß und in Rom oder Florenz oft drückend, dafür ideal für Strandurlaub an Adria, Kalabrien oder Sardinien. Die Dolomiten laden im Sommer zum Wandern und von Dezember bis März zum Skifahren ein. Wer Venedig ohne die größten Menschenmengen erleben will, kommt am besten im Frühjahr oder Spätherbst.

Wie reist man nach Italien an?

Italien ist per Flug, Bahn und Auto gut erreichbar. Die wichtigsten Flughäfen sind Rom (Fiumicino), Mailand (Malpensa und Linate), Venedig, Neapel und Catania. Über den Brenner oder den Gotthard gelangt man mit dem Auto bequem nach Ober- und Mittelitalien.

AnreiseVerbindungDauer ab Deutschland
Flug nach Romab Frankfurt, München, Berlinca. 1,5–2 Std.
Flug nach MailandOberitalienca. 1–1,5 Std.
Bahn (EC/ICE)München–Verona/Bozenca. 4,5–5,5 Std.
AutoMünchen–Gardaseeca. 4,5 Std.

Was sollte man vor der Reise nach Italien wissen?

Italien ist EU- und Schengen-Mitglied, die Einreise ist für Deutsche mit dem Personalausweis möglich. Gezahlt wird in Euro, Kartenzahlung ist verbreitet, in kleinen Orten sollte man aber etwas Bargeld dabeihaben. Amtssprache ist Italienisch; in Touristengebieten kommt man mit Englisch zurecht. In vielen Altstädten gelten Fahrverbotszonen (ZTL) – Vorsicht bei der Einfahrt mit dem Auto. Für den Besuch von Kirchen gilt angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt). Notruf ist die europaweite 112.

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Welche Küche und Kultur erwarten Reisende in Italien?

Die italienische Küche ist regional geprägt und weltberühmt: Pizza aus Neapel, Pasta in unzähligen Varianten, Risotto aus dem Norden, Espresso, Gelato und Weine von Barolo bis Chianti. Essen ist in Italien ein Kulturgut – man nimmt sich Zeit, isst frisch und saisonal. Kulturell ist das Land die Wiege der Renaissance und der römischen Antike; Oper, Kunst, Design und Mode prägen bis heute das Selbstverständnis. Wer den italienischen Alltag genießen will, plant Zeit für die Piazza, den Aperitivo am Abend und ausgedehnte Essen ein.

Wie bewegt man sich in Italien fort?

Italien ist mit Bahn, Auto und Inlandsflügen gut erschlossen. Zwischen den großen Städten verkehren schnelle Hochgeschwindigkeitszüge (Frecciarossa, Italo), die Rom, Florenz, Bologna und Mailand in wenigen Stunden verbinden – eine bequeme und stressfreie Alternative zum Auto. In den Metropolen erschließen U-Bahn, Bus und Straßenbahn das Zentrum, in Venedig übernehmen Vaporetti (Wasserbusse) diese Rolle. Für die Toskana, Apulien oder Sizilien ist ein Mietwagen ideal, um auch abgelegene Dörfer zu erreichen; zu beachten sind jedoch die Fahrverbotszonen (ZTL) in den Altstädten, die per Kamera überwacht werden und teure Bußgelder nach sich ziehen. Die Autobahnen (Autostrade) sind gut ausgebaut und mautpflichtig. Fähren verbinden das Festland mit Sardinien, Sizilien und den kleineren Inseln.

Welche Reiseformen und Aktivitäten bietet Italien?

Italien bietet für jeden Reisetyp das passende Erlebnis. Kulturreisende verbinden Rom, Florenz und Venedig zu klassischen Rundreisen voller Kunst und Geschichte. Die Küsten von der Adria über Kalabrien bis Sardinien laden zum Badeurlaub ein, während die oberitalienischen Seen Erholung in mildem Klima versprechen. In den Dolomiten und im Aostatal locken Wandern, Klettern und im Winter Skifahren. Genussreisen führen in die Weinregionen der Toskana, des Piemont und Südtirols sowie zu den kulinarischen Hochburgen Bologna und Neapel. Aktivurlauber wandern auf dem Cinque-Terre-Küstenpfad oder besteigen den Vesuv und den Ätna. Auch für Familien ist Italien mit seinen Stränden, Freizeitparks am Gardasee und der kinderfreundlichen Küche ein beliebtes Ziel.

Häufige Fragen


Was muss man über Italien wissen?

Italien ist ein EU- und Schengen-Land mit Euro und Italienisch als Amtssprache. Die Einreise ist mit dem Personalausweis möglich. Frühling und Frühherbst sind ideal, im Sommer locken die Strände. In vielen Altstädten gelten Fahrverbotszonen (ZTL).


Was sind die schönsten Reiseziele in Italien?

Zu den Höhepunkten zählen Rom mit Kolosseum und Vatikan, Venedig, Florenz und die Toskana, die Amalfiküste mit Pompeji, die oberitalienischen Seen sowie Sizilien und Sardinien.


Wann ist die beste Reisezeit für Italien?

April bis Juni sowie September und Oktober bieten mildes Wetter und weniger Andrang in den Kunststädten. Juli und August sind heiß und ideal für Strandurlaub, die Dolomiten laden im Winter zum Skifahren ein.


Welche Währung und Sprache gelten in Italien?

Bezahlt wird in Euro, Kartenzahlung ist üblich, etwas Bargeld ist in kleinen Orten hilfreich. Amtssprache ist Italienisch; in touristischen Regionen hilft Englisch weiter.


Wo finde ich offizielle Reiseinformationen zu Italien?

Offizielle Auskünfte gibt die ENIT, die Italienische Zentrale für Tourismus. Kontakt und Adresse stehen auf der Seite Fremdenverkehrsamt Italien.


Weiter zur Reiseplanung: die offiziellen Kontakte auf der Seite Fremdenverkehrsamt Italien und weitere Ziele in der Übersicht Europa. Gut kombinieren lässt sich Italien mit dem benachbarten Österreich und mit Frankreich.

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