Wo Öko drauf steht, ist nicht gleich Öko drin!

Nachhaltigkeit und Öko sind Begriffe unserer Zeit. Was damit gemeint ist, scheint uns allen klar: Mit Blick auf die Umwelt soll gewirtschaftet sein, ohne schädigende Einflüsse und Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Ob es dabei nun um Essen und Landwirtschaft, oder um Tourismus geht, Öko ist ein Schlagwort, das in vielen Bereichen eine Anwendung findet.

Ökotourismus, nachhaltiger Tourismus, sanfgter Tourismus, drei verschiedene Termini, die alle auf das Gleiche hinaus wollen: einen Tourismus schaffen, der mehr an Umwelt und Mensch denkt, der die Dollar-Zeichen in den Hintergrund stellt für ein höheres Ziel: das Wunderwerk Erde, samt Natur, Tier und Mensch, zu schützen.

Leider nur ist es beim Ökotourismus nicht anders als beim Öko-Ei. Es gibt ein gutes Gefühl, ein Öko-Produkt zu kaufen, den höheren Preis zahlt man gerne, doch nur zu oft ist kein Öko drin. Oftmals müssen aufgrund der Pläne zur Entstehung eines ökologisch motivierten Tourismusprojekts Menschen ihren Lebensraum aufgeben und werden umgesiedelt, wenn nicht sogar vertrieben, ohne einen Ersatz zu erhalten. Keine Seltenheit, dass Zäune errichtet werden, die die Vertriebenen auch nicht zu ihren lebenswichtigen Wasserreservoir vorlassen. Gerne werden Aufsichtspersonen aufgestellt, die, wenn nötig, auch mit (Waffen-)Gewalt, die Zäune bewachen.

Um sich richtig zu orientieren, gibt es Auszeichnungen, die in regelmäßigen Abständen vergeben werden. So zum Beispiel die „Blaue Flagge“, welche von der Foundation for Environmental Education vergeben wird. Die Flagge erhalten Strände und Küstengebiete, welche die hohen Anforderungen, Sicherheits- und Hygienestandarts erfüllen. Die „Blaue Flagge“ steht an Stränden, welche eine besonders gute Wasserqualität und eine ebenso hohe Sauberkeit der umliegenden Natur halten können.

 
 

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