Vietnam schafft Visumpflicht für Kurzreisen ab

Eine bis zu 15 tägige Reise durch Vietnam wird durch eine neue Regulierung der Visumpflicht vereinfacht. Die Regierung versucht mit dieser Maßnahme die Zahl ausländischer Touristen zu steigern.

Buddhistischer Tempel Buu Long

Buddhistischer Tempel Buu Long

Bisher war eine Reise nach Vietnam mit viel Geduld, Aufwand und Kosten verbunden. Zunächst muss ein Antrag gegen Gebühr bei einer Agentur in Deutschland gestellt  und sehr lange Wartezeiten am Flughafen Ho-Chi-Minh-Stadt oder Hanoi in Kauf genommen werden. Erst am Ende bekommt man den Stempel und darf in das Land einreisen.

Diese Gesetzgebung wurde nun von der vietnamesischen Regierung für Urlauber aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien aufgehoben. Wer sich nur bis zu 15 Tage in Vietnam aufhalten möchte, benötigt hierfür kein Visum mehr. Die ab dem 01. Juli geltende neue Gesetzgebung ist zunächst für die nächsten fünf Jahre gültig.

“Die Schwierigkeit, ein Visum zu bekommen, hat dem vietnamesischen Tourismus ernsthafte Probleme bereitet”, erklärte ein Sprecher der Tourismusbehörde. Bereits zuvor hat die vietnamesische Regierung die Visumpflicht für 16 Länder aufgehoben. Hierzu gehören unter anderem Japan, Südkorea und Russland.

Die Anzahl ausländischer Touristen in Vietnam ist in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent gesunken.

 
 

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