Umsteigen und Einkaufen in Breslau

Wer mit der Bahn nach Breslau kommt und auf seinen Anschlussbus längere Zeit warten muss, der braucht, wenn er nicht zu ganz ungewöhnlichen Zeiten reist, keine Langeweile haben. Sondern er kann sich in 150 Läden umschauen, in 30 Restaurants und anderen gastronomischen Betrieben Hunger und Durst stillen oder sogar ins Kino gehen. Denn direkt gegenüber dem Südausgang des Hauptbahnhofes wurde ein funkelnagelneues Einkaufs- und Unterhaltungszentrum gebaut.

Es steht an Stelle des alten Busbahnhofes, der in die Jahre gekommen und nicht mehr zu sanieren war. Nun braucht aber niemand zu befürchten, die Weiterfahrt mit dem Bus sei umständlich geworden. Nach dem Abbruch des Vorgängers im Jahre 2015 entstand vielmehr ein unterirdischer Busbahnhof, wo alle Strecken in die Umgebung, in andere Regionen Polens und ins Ausland beginnen. Bis zu 5,4 Millionen Passagiere jährlich können hier ein- und aussteigen, hat die Betreiberfirma Polbus mitgShopping-Centereteilt.

Umsteiger, aber auch alle anderen, können direkt darüber 150 Läden, 30 Gastronomiebetriebe und das größte Kino der Stadt besuchen. Die Planer haben Wert darauf gelegt, den Kunden den Aufenthalt angenehm und komfortabel zu gestalten und heutige Erwartungen an solche Einrichtungen zu erfüllen. Kostenloses WLAN und Ladestationen für Mobiltelefone sind Selbstverständlichkeiten. Auf Teilen des Daches entstanden Grünanlagen, die zu einer Pause im Grünen einladen.

Natürlich fährt man nicht nur wegen eines Shoppingcenters nach Breslau, dafür hat diese Stadt viel zu viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wichtig sind das Stadtmuseum im Breslauer Schloss, das Nationalmuseum für bildende Kunst und das Naturhistorische Museum im Botanischen Garten. Sehenswert sind auch die ehemalige Kaiserbrücke, der jüdische Friedhof und der Dom.

 

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