Timmendorfer Strand – Til Schweiger eröffnet Barefoot Hotel 

Er ist ein richtiger Hansdampf in allen Gassen. Anscheinend reicht es Til Schweiger nicht, nur als Regisseur, Produzent und Schauspieler aktiv zu sein. Der gebürtige Freiburger betreibt nebenbei seine eigene Marke „Barefoot“ und ist seit neuestem auch Gastronom. Jetzt geht der 53-Jährige unter die Hoteliers und eröffnet ein Haus am Timmendorfer Strand.

Das Barefoot Hotel wurde als Neubau des alten Hotels Meridian in acht Monaten Umbauzeit in einer über 100 Jahre alten Villa errichtet. Das Hotel bietet 57 Zimmer deren Interieur durch viel Holz und Naturtöne besticht. Dabei ist man bei der Konzeption auch von Schweigers langjähriger Wahlheimat, den USA beinflusst worden.  „Inspiriert vom unkomplizierten Lebensgefühl Malibus, von mediterraner Gelassenheit und der Natur der amerikanischen Ostküste wird hier ein Ort des Genießens geschaffen, wo Ungezwungenheit oberstes Gebot ist“, kann man auf der Website des Hotels lesen.

Finanziert wurde das Projekt nicht von Schweiger selbst. Er zeichnet  nach eigenen Aussagen ausschließlich für das Design verantwortlich. Dieses erinnert stark an die Stücke aus Schweigers Barefoot Kollektion. Stühle und Betten werden von Very Wood in der Nähe von Venedig hergestellt, die TV-Möbel stammen von einem Familienbetrieb in Lübeck, die Lampen werden auf Mallorca gefertigt. Viele der Produkte  sind auch im hoteleigenen Shop erhältlich. Die  Badezimmer verfügen über Walk-In-Duschen und alte englische Regen-Duschen. Außerdem gibt es einen SPA, einen Fitnessbereich und ein Restaurant.

Trotz erstklassigem Komfort, den Anspruch an eine Sterne-Klassifizierung hat der Promi-Hotelier nach eigenen Aussagen nicht. Gegenüber „Bild“ erklärte er: „Wir wollten keine Sterne, ich war in 5-Sterne-Hotels, die so runtergekommen waren und in 3-Sterne-Hotels, wo ich mich wohlgefühlt habe. Unser Hotel spricht für sich, tolle Qualität, urgemütlich, zeitlos, die Sterne sollen die Gäste selber vergeben.“

Wer in Schweigers Hotel ein Wasser trinken möchte greift allerdings genauso tief in die Tasche wie in seinem Hamburger Lokal. Satte 4,20 Euro, ein Preis der bereits für reichlich Kontroversen zwischen Schweiger und der Presse sorgte, werden nämlich auch hier fällig. Die Übernachtungspreise hingegen bewegen sich hingegen im normalen Bereich. Wer einmal in Schweigers Herberge einchecken möchte kann ein Zimmer bereits ab 90 Euro buchen.  Bis 300 Euro reicht die Preisspanne. Nach Aussagen der Betreiber gibt es bereits eine Vielzahl an Reservierungen.

 

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