Surfin‘ Texas – Wassersport im Lone Star State 

Den amerikanischen Bundesstaat Texas verbindet man ja eher mit Rodeo und Cowboyhüten als mit dem Surfboard. Und doch kann man auch in Texas dem beliebten Wassersport frönen. Mit dem NLand Surf Park hat hier der erste im Binnenland gelegen Surfspot Nordamerikas eröffnet. Auch an der 900 Kilometer langen texanischen Küste am Golf von Mexiko findet man zahlreiche erstklassige Spots für Wellenreiter, Windsurfer und Kiter.

Foto: Visit Austin

Außergewöhnliche Spots

Der NLand Surf Park, südöstlich der texanischen Hauptstadt Austin, erspart seit Oktober 2016 texanischen Wellenreitern die mehrstündige Fahrt an die Küste. Der erste im Binnenland gelegene Surfspot Nordamerikas  eignet sich mit seiner Lagune für Surfer unterschiedlichster Niveaus: von leichtem Wellengang für Kinder und Anfänger bis hin zu mannshohen Wellen und 35 Sekunden Sessions für Experten. Der Surf Park ist nicht nur im technologischen und sportlichen sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit ein Vorreiter. Denn die knapp sechs Hektar große Lagune mit über 41 Millionen Liter Fassungsvermögen wird aus Regenwasser gespeist. Wo sich täglich Frachtschiffe ihren Weg vom Golf von Mexiko durch den Schiffskanal von Galveston nach Houston bahnen, befindet sich einer der außergewöhnlichsten Orte zum Surfen im Lone Star State. Das Tankerwellen-Surfen auf den von großen Schiffen ausgelösten Bugwellen erfreut sich insbesondere in der Sommersaison von Juni bis September großer Beliebtheit. Dann sind die Bedingungen mit schwachem Wind und angenehmen Wassertemperaturen ideal. Je nach Länge, Geschwindigkeit und Tiefgang des Schiffes können die einzelnen Wellen bis zu 15 Minuten lang andauern.

Kiten für Anfänger & Surfgeschichte 

Kitesurfen gilt als eine der am schnellsten wachsenden Wassersportarten der Welt. Jedes Jahr locken ganzjährig angenehme Temperaturen, gute Windstatistiken, vielfältige Spots und weite Stehreviere mehr und mehr Anfänger, Fortgeschrittene sowie Profis an den texanischen Abschnitt des Golfs von Mexiko. Orte wie Surfside Beach, Mustang Island, Port Aransas, Corpus Christi, Isla Blanca und South Padre Island sind längst aus dem Dornröschenschlaf erwacht und haben sich zu festen Anlaufstellen der Kiteurfer gemausert.  März bis Juni sowie September bis November gelten als die windsichersten Monate. Das South Padre Island Open Water Festival vom 4. bis zum 5. November 2017 ist nur eine von zahlreichen Veranstaltungen rund um den Wassersport in der „Sandcastle Capital of the World“. Neben einem Adrenalinkick beim Skydiving oder Jet-Ski fahren sind Besucher eingeladen, sich im Kite- und Windsurfen sowie auch im Stand-up Paddeln zu üben. Wer sich für die Geschichte des Surfens in Texas interessiert, der sollte das Texas Surf Museum besuchen. Hier wird anschaulich gezeigt, dass es auch ein Texas fernab von Cowboys, Ölbaronen und Wild West gibt. Das 2005 eröffnete Museum in Corpus Christi zeigt die langanhaltende Verbundenheit der Texaner mit dem Wassersport.

 

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