Studie: Die (un-)beliebtesten Städte im deutschsprachigen Raum

salzburg-117400_1280Die Städtereisen ist eine Urlaubsform, die bekanntlich sehr im Trend ist – neue Übernachtungsmöglichkeiten durch Websites wie Airbnb oder Couchsurfing haben dazu beigetragen, dass Kurztrips zum Sightseeing oder Feiern gehen in Metropolen des In- und Auslands so angesagt sind. Doch nicht alle Städte profitieren gleichermaßen von dem Trend zur Städtereise, wie eine Studie von Travel24 zeigt: In einem Ranking wird hierbei offengelegt, welche Städte des deutschsprachigen Raumes wahre Besuchermagneten sind – und welche für Touristen schlichtweg uninteressant sind. Dabei wird sinnvollerweise nicht auf die absoluten Besucherzahlen geschaut, bei denen natürlich die größeren Städte vorne liegen, sondern auf die Übernachtungszahlen pro Einwohnerzahl der Stadt.

Herne nimmt den letzten Platz ein

Über den Titel „Touristenmagnet“ dürfen sich dabei 37 Städte in Deutschland, der Schweiz und Österreich freuen, deren Wert dabei mindestens 20 Prozent über dem Durchschnitt liegt. Auf Platz 1 liegt dabei Salzburg mit überragenden 18 Übernachtungen pro Einwohner, es folgt Baden-Baden mit 17 – der Ort ist damit der bei Touristen beliebteste Deutschlands. Berlin, die Stadt mit den zahlenmäßig meisten Übernachtungen, kommt erst auf Rang 12, noch hinter Passau, Rostock und Konstanz. Ebenfalls unter den Touristenmagneten sind kleinere Orte wie Fulda, Trier oder Freiburg. Auf der anderen Seite des Spektrums finden sich jedoch auch Städte, die sich mit dem Urteil abfinden müssen, für Touristen nicht interessant zu sein. Den letzten Platz im Ranking nimmt Herne ein – in der Nordrhein-Westfälischen Stadt kommen auf einen Einwohner nur 0,4 Übernachtungen. Ähnlich trist sieht es in Delmenhorst, Solingen und Recklinghausen aus: hier sind es mickrige 0,7 Übernachtungen pro Einwohner.

 
 

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