Reisejahr 2017: Die Bilanz ist positiv

Brexit, Terrorismus und die Wahl von Donald Trump – einige Nachrichten, die in Deutschland im vergangenen Jahr nicht gut angekommen sind, haben weder der wirtschaftlichen Entwicklung viel anhaben können noch speziell dem guten Konsumklima in Deutschland. Und davon profitiert auch die Reisebranche – welche Quellen man auch immer heranzieht, aus Sicht der Tourismusbranche wird für das Jahr 2017 eine positive Bilanz gezogen.

So haben die Reiseveranstalter nach Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung ihren Umsatz um mindestens zwei Prozent steigern können. Für den Sommerurlaub haben die Deutschen sogar vier Prozent mehr ausgegeben als im Vorjahr. Nach Angaben des World-Travel-Monitors legten der Urlaub am Meer mit einem Plus von 7 Prozent und Städtereisen mit einem Wachstum um satte 20 Prozent besonders deutlich zu.

Strand HerzDanach sah es im Laufe des Jahres keineswegs immer aus. Denn die Umsätze für Reisen in die Türkei sind zurückgegangen und konnten durch Umbuchungen in Richtung Spanien und Griechenland noch vollständig kompensiert werden. Da haben die politischen Entwicklungen ihre Spuren hinterlassen. Und so dürfte das Jahr für Veranstalter, die sich auf die Türkei spezialisiert haben oder für die dieses Land zumindest ein wichtiger Umsatzfaktor ist, kein gutes gewesen sein.

Bei breiter aufgestellten Anbietern sieht es anders aus. So hat der Reisekonzern TUI gerade die Dividende angehoben. Im Geschäftsjahr 2017 ist der Gewinn um mehr als 10 Prozent gestiegen – auf insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Da war sogar zu verschmerzen, dass die Schwäche des britischen Pfunds – die zumeist mit dem Brexit in Verbindung gebracht wird – den Umsatz in Euro etwas schmälerte.

Auch die Wahl von Donald Trump in den USA hatte keine spürbaren Auswirkungen auf die Reisebranche. Die USA gelten als sicheres und beliebtes Reiseland, der starke Euro verspricht das eine oder andere Schnäppchen beim Shopping. Dass das Land in seiner großen Vielfalt natürlich noch viel mehr zu bieten hat, braucht eigentlich kaum betont zu werden.

Egal ob Strandurlaub, Berge oder Städtetrip – informieren Sie sich bei Fremdenverkehrsämtern über Ihr nächstes Reiseziel.

 

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