Neue Rekorde: Camping in Deutschland boomt weiter

Für die einen ist es die ungezwungene Atmosphäre, für andere die Zeit an der frischen Luft, wieder andere sehen es als preiswerte Art an, Urlaub zu machen – Camping ist angesagt. Bis zum Ende des Sommers 2017 hat das Statistische Bundesamt in diesem Jahr 25,7 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen in Deutschland verzeichnet. Dies berichtete der Deutsche Tourismusverband anlässlich des im Bad Wimpfen abgehaltenen ersten Deutschen Campingtages.

Die bedeutet nicht nur ein Wachstum von 3,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, sondern auch ein neues Rekordergebnis. Von einem „hervorragenden Ergebnis“ sprach daher der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes, Reinhard Meyer. Dass sich der Trend auch bis zum Jahresende 2017 fortsetzen wird, daran wurde bei der Veranstaltung kein Zweifel geäußert. Und es haben sich Befürchtungen nicht bestätigt, die wegen der recht feuchten Sommermonate geäußert worden waren.Blaue Zelte

Es sind vor allem die Deutschen selbst, die für diesen Boom sorgen. Urlaub im eigenen Land ist einfach wieder angesagt. Der Deutsche Campingverband hatte zur Jahresmitte mitgeteilt, dass die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus Deutschland um 16,2 Prozent gestiegen ist, aus dem Ausland dagegen nur um 9,0 Prozent. Von jenseits der Grenzen sorgten vor allem die Holländer für ein deutliches Plus – die Zahl der Übernachtungen aus den Niederlanden stieg um 3,9 Prozent.

Angesichts der steigenden Gesamtzahlen klingt dies eher bescheiden, aber der Schein trügt. Denn fast die Hälfte aller Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen aus dem Ausland wird von Niederländern gebucht. Erst mit weitem Abstand folgen die Schweizer mit einem Anteil von 16,5 Prozent, Belgier mit 5,6 Prozent und Dänen mit 5,1 Prozent.

 

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