Motorradurlaub in den USA – Mehr als nur Route 66

Urlaub ist immer eine schöne Sache. Für die einen ist es ein klassischer Badeurlaub, für andere dreht es sich um Kultur und dann gibt es noch solche, die sich einen Lebenstraum erfüllen und mit Motorrad, Sonnenbrille und standesgemäßer Kleidung durch die Vereinigten Staaten von Amerika cruisen.

route-66Immer mehr Menschen erfüllen sich ihren Herzenswunsch mit dem Motorrad in den Urlaub zu fahren. Dabei gibt es organisierte Reisegruppen mit oder ohne professionellen Guides und die einsamen Wölfe. Eines haben sie gemeinsam, sie folgen dem Ruf der Straße. Sie stecken den Schlüssel in die Zündung, lassen die Motoren aufheulen und den Sitz unter sich vibrieren. Allerdings ist das letztere Unterfangen wohl eher für den fortgeschrittenen Fahrer mit ausreichend Zeit empfehlenswert. Wenn auf dem Weg die Mechanik des innig geliebten Zweirades dem Verschleiß nachgibt, sind kleine Kenntnisse äußerst vorteilhaft und selbst ein alter Hase wird auf sein Ersatzteil warten müssen. Zudem gibt es nichts Schöneres als den reizvollen Ruf der Straße, die weite Steppen, den Charme der Wildnis oder einen Abend in einer echten Biker-Bar mit Gleichgesinnten zu teilen.

Das Eldorado der Biker sind die USA

Ob vom Hörensagen der Leute oder von der Kinoleinwand, der unangefochtene Ort für einen Motorradurlaub sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Easy Rider, Route 66, Harley Davidson und die extravagantesten Motorräder der Welt sind Markenzeichen und Aushängeschild der Zweiradwelt. Nachdem das Motorrad kurz vor dem Aussterben war, als plötzlich ein kleines Automobil nahezu für jedermann erschwinglich war, kam Easy Rider auf die Kinoleinwand und aus einem weniger nützlichen Familiengefährt im Gegensatz zu der Konkurrenz auf vier Rädern, wurde noch stärker als je zuvor ein Lebensgefühl geboren. Ein einstiger Trend wurde in den Kultstatus gehoben und erlangte Unsterblichkeit. Fraglich bleibt nur, ob es wirklich immer die legendäre Route 66 sein muss und das muss es nicht, wenn man der Szene Gehör schenkt.

Ein Land voller Möglichkeiten

In den USA finden mit Abstand die meisten, größten, authentischsten und beliebtesten Motorradtreffen der Welt statt. Jedes Jahr gibt es teilweise spektakuläre Veranstaltungen. Diese sind nicht immer zwangsläufig ausschließlich nur entlang der Route 66. Durch die voluminösen Ausmaße des Nordamerikanischen Landes und seiner vielschichtigen Kultur als auch Landschaftsbild, eröffnen sich für einen Motorradurlaub in den USA zugleich mehrere Möglichkeiten im Land der Träume. Wenn jährlich hunderttausende Biker mit faszinierenden Untersätzen und heißen Reifen zusammen kommen, bebt die Erde und das nicht nur vor Begeisterung. Mitunter die bekanntesten Treffen in den Vereinigten Staaten sind die Sturgis Motorcycle Rally, die auch als „Mutter aller Motorradtreffen“ legendär wurde, die Daytona Bike Week, die Laconia Motorcycle Week, die Myrtle Beach Bike Week oder der Rolling Thunder Run.
Je nach Veranstaltung kommen bis zu 750.000 Biker zusammen, tauschen sich aus, feiern, stellen ihre Motorräder zur Schau, veranstalten Bierbauchwettbewerbe und vieles mehr. Am Ende steht aber für alle meist nur eines im Vordergrund. Die Leidenschaft zu ihrem Bike, das besagte Lebensgefühl, das hier wie sonst nirgendwo miteinander geteilt wird und der Ruf der Straße, dem sie an den besagten Tagen zusammen in einer starken, aber herzhaften Gruppe Folge leisten.

 
 

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