Mit dem Camper die USA entdecken

Ein unvergessliches Abenteuer erleben, Freiheit inmitten der Natur genießen und facettenreiche Städte entdecken – Wohnwagenreisen ermöglichen ein einzigartiges Erlebnis. Um Fehler bei der Organisation der ersten Wohnwagenreise zu vermeiden, haben wir die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

Der passenden Camper, eine detailliert geplante Route und ausreichend Informationen zu den Richtlinien einer Camperreise: Wir helfen Ihnen bei der Planung Ihrer ersten Wohnwagenreise durch die USA.

Der ideale Camper

Die Auswahl eines passenden Campers ist die wichtigste Entscheidung für eine Camperreise durch die USA und sollte aufgrund der Beliebtheit dieser Reiseart möglichst frühzeitig gebucht werden. Abhängig von der Anzahl der reisenden Personen, werden unterschiedliche Campergrößen empfohlen, die von 5 bis 10 Meter reichen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist der benötigte Raum für die mitreisenden Personen bei Nacht. Basierend auf der Größe eines Campers, werden Fahrten auf ausgewählten Straßen in Nationalparks nicht gestattet. In vielen Fällen stellen Fahrzeuge mit einer Länge von 7,6 Meter bereits die Obergrenze dar. Der Einfluss der Größe eines Campers auf das Fahren und Parken sollte insbesondere durch Anfänger nicht unterschätzt werden. Zusätzlich zu der Größe der Wohnwagen variiert auch die Ausstattung dieser und reicht von mit dem mindesten ausgestatteten Campern bis hin zu mobilen Luxuswohnungen.

Aufgrund der Beliebtheit von Camperreisen, haben sich in den USA zahlreiche Anbieter dieser Art von Reisen angesammelt, die sich in ihren Preisen, dem Angebot und im Standort unterscheiden. Die Buchung kann entweder durch einen amerikanischen Anbieter kurzfristig vor Ort oder aber bereits vor der Abreise bei einem deutschen Spezialisten wie CU Camper durchgeführt werden, der sich auf Wohnwagenreisen durch die USA spezialisiert hat. Bei der Organisation der Camperreise muss eingeplant werden, dass die Übernahme des Fahrzeuges erst einen Tag nach der Ankunft erfolgen sollte. Das Fahren auf Gravel und Dirt Roads sowie der Besuch des Death Valleys sollten aufmerksam im Vertrag nachgelesen werden, da diese in vielen Fällen untersagt sind und hierdurch aufgrund von Unachtsamkeit zusätzliche Kosten entstehen können.

Zusatzpakete und versteckte Kosten beachten

Neben den Mietkosten des Fahrzeuges müssen Mieter auch für sämtliche gefahrene Meilen aufkommen, die vor dem Reiseantritt basierend auf dem Mietzeitraum kalkuliert werden. Das Meilenpaket sollte großzügig berechnet werden, da abhängig von den tatsächlich gefahrenen Meilen, zusätzliche Meilen nachträglich gegen eine teurere Gebühr bezahlt oder aber das Geld im Falle einer Überschätzung zurückerstattet wird. Die Buchung einer Haftpflichtversicherung ist obligatorisch, reicht jedoch nicht in allen Fällen aus. Um sämtliche Kosten im Falle eines Unfalls vorzubeugen, empfiehlt sich die Buchung einer kostspieligeren Versicherung.

Bereits auf der Webseite von Anbietern können sämtliche Zusatzleistungen sowie deren Preise eingesehen werden. Um die im Wohnwagen enthaltene Küche nutzen zu können, werden Küchenutensilien benötigt, die entweder mitgebracht oder für rund 100 US-Dollar gemietet werden können. Für weitere 50 US-Dollar können Wäschesets hinzugebucht werden.

Routenplanung im Voraus

Die Größe der Wohnmobile kann bei Anfängern zu vermeidbaren Problemen auf den Straßen führen. Eine bereits im Voraus organisierte Routenplanung sowie ausreichend aktuelles Kartenmaterial sind eine wichtige Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf der Reise. Die aufgrund der Größe des Fahrzeuges entstehenden Richtlinien schränken die Reise verglichen mit einer Mietwagenreise etwas ein, haben jedoch keinen Einfluss auf die Flexibilität während diesem Abenteuer.

Den geeigneten Campingplatz finden

Nach einer langen, anstrengenden Fahrt im Wohnwagen kann sich die Suche nach einem geeigneten verfügbaren Stellplatz schnell zu einem Problem entwickeln. Rastplätze sollten bereits vor der Reise herausgesucht und wenn möglich auch gleich reserviert werden. Insbesondere während der Hochsaison sowie in unmittelbarer Nähe zu den Nationalparks sind viele Stellplätze bereits frühzeitig vergeben. Ausgewählte Campingplätze ermöglichen keine Vorausbuchung und vergeben die Plätze nach dem „first come, first serve“-Prinzip.

Nicht nur Camper, sondern auch Campingplätze können stark voneinander variieren. Während viele Stellplätze über Duschen, Strom und Wasser verfügen, sind die schlichten Raststätten nur mit dem Minimum ausgestattet. Je nach Aufenthaltsdauer sollten auch Informationen über die Ausstattung der jeweiligen Haltestellen eingeholt werden. Eine abenteuerliche Alternative zu einem gewöhnlichen Campingplatz ist das „Wildcamping“, das in einigen Nationalparks angeboten wird.

Insbesondere in Nordamerika haben sich Wohnmobilreisen zu einem beliebten Trend entwickelt, der neben Abwechslung, Abenteuer auch absolute Freiheit garantiert. Reisende sind an keine Unterkünfte, Reiseführer oder Touren gebunden und können die Reise zeitlich und finanziell an die eigenen Bedingungen anpassen.

 
 

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