In den Urlaub – aber wie? Eine Übersicht möglicher Reisewege

Dass die Deutschen gerne in den Urlaub fahren, das ist kein Geheimnis. Über 60 Prozent der Bürger könnten – eigenen Angaben zufolge – auch gar nicht auf den Urlaub verzichten. Wie sie normalerweise reisen und, welche Reiseoptionen sich für die Zukunft auftun könnten, das verrät dieser Trendreport.

Das Reiseverhalten der Deutschen

 

Der Eifelturm von Paris ein das wohl beliebteste Fotomotiv der Touristen, die nach Frankreich reisen.

Spanien hingegen ist und bleibt das beliebteste Ferienziel der Deutschen

Die Welt hat das Reiseverhalten der Deutschen in eine ansprechende Infografik verpackt. Daraus gehen diese statistischen Fakten hervor:

  • Die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) vereisen als Paar. Etwas weniger vereisen mit der Familie. Das hat vermutlich etwas mit den Kosten für den Urlaub zu tun. Das Urlaubsbudget eines Erwachsenen liegt – statistisch betrachtet – bei 906 Euro. Der Mietwagen, der nach einer Flugreise oft nötig ist, fällt hierbei kaum ins Gewicht. 31 Prozent der Deutschen wählen ein kleines und sehr günstiges Fahrzeug.
  • Die beliebteste Sehenswürdigkeit steht in Frankreich. Der Eifelturm hat die meisten Bewertungen und ist ein beliebtes Fotomotiv. Zum beliebtesten Urlaubsland wurde Frankreich dadurch allerdings nicht. Spanien ist mit einer durchschnittlichen Urlaubsdauer von 13,2 Tagen das beliebteste Urlaubsland. 23 Prozent reisen auf die Balearen, 18 Prozent besuchen die Kanaren und 14 Prozent verbringen ihren Urlaub auf dem Festland.
  •  Auch wenn die Deutschen wenig Luxus brauchen, so ist das Frühstück am Morgen doch recht beliebt. 57 Prozent buchen deswegen ÜF, sprich: Übernachtung mit Frühstück.
  • Kreuzfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Allein vom Jahr 2012 auf das Jahr 2013 stieg die Anzahl der Deutschen, die eine Kreuzfahrt unternahmen um 9,2 Prozent.
    Über die genutzten Verkehrsmittel gibt diese Statistik Auskunft: Der Pkw und das Wohnmobil sind der Renner im Inland. Im Ausland setzen die Urlauber meist auf das Flugzeug. Welche Verkehrsmittel am beliebtesten waren, zeigt diese Tabelle:
 Pkw/WohnmobilFlugzeugBusBahn
Inland76 Prozent0 Prozent7 Prozent14 Prozent
Ausland34 Prozent55 Prozent6 Prozent2 Prozent

Busfahrten sind im In- und Ausland gleichermaßen wenig beliebt. Verständlich, ist es doch vergleichsweise unkomfortabel, das Hab und Gut im Koffer zu verstauen und in einem großen Bus mächtig viel Zeit auf der Straße zu verbringen. Per Bahn zu reisen, bietet im Gegensatz dazu den Vorteil, sich zumindest im Zug frei bewegen zu können. Am beliebtesten ist und bleibt die Fahrt mit dem Pkw oder Wohnmobil. Vor allem Familien profitieren davon, ihre Reiseutensilien direkt zuhause im Auto oder im Wohnmobil verstauen zu können – und sie sind es auch, die manchmal eine Flugreise scheuen, weil es ein großer Aufwand ist, Kilogramm genau die Gepäckstücke zu bepacken, um letztlich den Kindern mitteilen zu müssen, dass das Lieblingsspielzeug doch zuhause bleiben muss.

Mit dem Privatjet zu verreisen, bieten ein großes Maß an Komfort und Flexibilität.

 

Auch Flugreisen bleiben unter den Reisenden beliebt. Oftmals fühlen sich diese in den überfüllten Flugzeugen jedoch unwohl und der gewünschte Komfort ist nicht gegeben. Das erklärt, warum Privatflüge immer beliebter werden: Diese sind gar nicht mehr so teuer im Vergleich zu vor zehn Jahren, weswegen sich immer mehr Personen einen Privatflug als besonderen Urlaub gönnen.
Wer es sich leisten kann, dem offeriert zum Beispiel der Service JetApp die Möglichkeit, online einen Privatjet zu buchen. Und dieser bringt so einige Vorteile mit sich:

  •  Ein Privatjet lässt sich in Maßen recht flexibel einsetzen. Natürlich müssen Start- und Landeplatz vorhanden sein. Doch davon abgesehen ist der persönliche Flugplan recht flexibel gestaltbar und unabhängig von Standardrouten und festgelegten Flugzeiten. Die Buchung eines Privatjets bietet deutlich mehr Individualität. Lange Check-in-Zeiten entfallen.
  •  Der Privatjet ist die beste Option für Geschäftsreisende, um effizient und schnell ans Ziel zu kommen. Doch der Privatjet kann auch bei Privatreisen für Planungssicherheit, effektives Zeitmanagement und eine besonders komfortable Reise sorgen. Durch die kompakte Form kommen auch Kleinflughäfen als Start- und Landepunkt in Betracht – und diese liegen nicht selten auch geografisch deutlich günstiger.
  •  Der Privatjet kann nicht nur mit Blick auf die Flugroute und die große Flexibilität eine interessante Reiseoption darstellen – sondern auch aufgrund der Anzahl der Personen, die verreisen. So können Gruppen ebenso gemeinsam von A nach B reisen wie etwa Großfamilien.

Weitere Trends im Reisemarkt

Wer möchte kann heute vergleichsweise verrückt verreisen, denn zu den eingangs genannten Klassikern – Auto, Bus, Bahn und Flugzeug – gesellen sich Privatjets und weitere Reiseoptionen wie diese Liste zeigt:

  • Die Tiny-House-Reise. Wer im stolzen Besitz eines Tiny Houses ist, der kann sich das Packen komplett sparen, löst die Bremsen des fahrbaren Hauses und reist – soweit die Zugmaschine das Gespann fahren wird. Der Vorteil: Die Notwendigkeit, eine Unterkunft zu suchen, besteht nicht, und man kann reisen und schlafen, wo der Zufall einen gerade hinbringt. Im Gegensatz zum klassischen Camper ist das Tiny House aber die deutlich kreativere Reisevariante.
  • Per Pedes. Back to basic und zurück zur Natur – das ist eine mittlerweile recht beliebte Reiseform, die zunehmend perfektioniert wird. Variante 1 ist dabei sehr abenteuerlich, denn gewandert wird dorthin, wohin der Wille einen führt. Gepäck gibt es nur so viel wie getragen werden kann. Variante 2 erfordert etwas Planung, dafür reicht zur Reise ein Mini-Rucksack. Wer weiß, welche Strecke wann zurückgelegt werden soll, kann die Pensionen bereits vorbuchen und portionierte Kleidung dorthin schicken. So wird das zu tragende Gepäck deutlich kleiner.

Fazit

Es muss nicht immer die klassische Reise mit dem Auto, dem Bus, dem Zug oder dem Flugzeug sein. Auch andere Reiseformen gewinnen zunehmend an Beliebtheit – von Privatjets bis zur Reise mit dem eigenen Haus. Auf diese Weise fängt der Komfort nicht erst im Urlaub, sondern schon auf dem Weg dorthin an.

 

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