Historische Bauten & Vorweihnachtstreiben: Görlitz in der Adventszeit

Die Europastadt Görlitz an der Neiße ist auch in den kalten Monaten einen Besuch Wert: Die Winteratmosphäre lässt die prächtigen Handelshäuser der Renaissance und des Barock wie verzaubert wirken. Zudem kann man den Weihnachtsmarkt besuchen oder sich von der schlesische Traditionsküche verwöhnen lassen.

Sehenswert sind vor allem die sakralen Schätze der Stadt: In der Peterskirche, einem Wahrzeichen der Stadt, können Besucher dem Orgelanspiel auf der berühmten Sonnenorgel lauschen. Eine Besonderheit ist auch das Heilige Grab, der wohl originalgetreuesten Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem und ein Zeugnis spätmittelalterlicher Frömmigkeit. Über die Stadtgrenzen hinaus lohnen sich Ausflüge in die verschneite Landschaft des Zittauer Gebirges, des Iser- und des Riesengebirges, die den winterlichen Görlitz-Besuch abrunden.

Eislaufen und Schlemmen

In der Stadt gibt es winterliche Vergnügungen: Eine neue Attraktion wartet auf dem Obermarkt vor der Dreifaltigkeitskirche auf die Besucher: Erstmals können kleine und große Schlittschuhläufer vom 25. November 2016 bis 8. Januar 2017 auf einer Eisbahn ihre Runden drehen. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Im Winter kann man die historische Stadt aber nicht nur aktionsreich, sondern auch von ihrer besinnlichen Seite erleben. Bei einer abendlichen Führung lässt sich der Nachtwächter so manches sagenhafte Geheimnis entlocken. Anschließend kann man sich bei einem Glühwein in einem der historischen Gewölbekeller aufwärmen. Frische Kräfte an kalten Tagen spendet auch die traditionelle Schlesische Küche in Görlitz und der polnischen Schwesterstadt Zgorzelec. Spezialitäten wie das „Schlesische Himmelreich“, das Kassler mit Backobst und Klößen kombiniert, oder die süßen „Mohnpiele“, feine Mohnküchlein mit Eierlikör laden zum Probieren ein. Und auch die schlesische Weihnachtsbratwurst nach altem Rezept wird in diesen Wochen zubereitet – speziell gewürzt mit einem Hauch Zitrone.

Foto: Nikolai Schmidt

Foto: Nikolai Schmidt

Christkindlmarkt & Kunsthandwerk

Vom 2. bis zum 18. Dezember 2016 lädt täglich der Schlesische Christkindelmarkt ein. Mitten in der malerischen Altstadt bieten Kunsthandwerker und Händler hier ihre Waren an – handgefertigte Pyramiden, Herrnhuter Sterne und Räuchermännchen eignen sich bestens als Mitbringsel für die Lieben daheim. Besucher können sich hier auf dem Untermarkt auf ein tägliches Bühnenprogramm und eine lebendige Krippe freuen. Kinder werden im Bastelwagen aktiv, besuchen das weihnachtliche Postamt oder lauschen im Geschichten- und Lesezelt den Erzählern. Nicht nur der Christkindelmarkt sorgt für Weihnachtsstimmung. Das 600 Quadratmeter große Weihnachtshaus, die weihnachtlich beleuchtete Innenstadt mit zahlreichen Geschäften und das Weihnachtsprogramm des Gerhart-Hauptmann-Theaters sorgen für Besinnlichkeit. Darüber hinaus lädt der beliebte Handwerkermarkt im Schlesischen Museum auf einen Besuch ein. In den Gängen des Schönhofes bieten Künstler und Handwerker ihre Arbeiten an: Glasmalerei, Textilien aus Wolle, Leinen und Filz, Schmuck aus verschiedenen Materialien, Fotografien, Klöppelarbeiten und vieles mehr.

 

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