Der Herbst in Taiwan: Heiße Quellen und Tai Chi vorm Frühstück

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken, da lässt man es sich gerne gut gehen. Gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit stehen die Themen Wellness und Erholung im Vordergrund. Dann sehnen sich nicht nur die Europäer nach Wärme und Gemütlichkeit. In Taiwan findet man besonders in der Herbstzeit ideale Bedingungen, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Die Insel liegt im Westpazifik rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas  Sie wurde von portugiesischen Seefahrern einst „Ilja Formosa – Schöne Insel“ getauft.

Die faszinierende Landschaft ist mehr vielfältig. So besticht Taiwan durch beeindruckende Schluchten, hohe Berge, fruchtbare Täler, schroffe Küsten und zauberhafte Korallen- und Vulkaninseln. Besucher erwartet eine Mix aus fernöstlichem Flair, asiatischer Kulturen und subtropischer Natur. In der Hauptstadt Taipeh und anderen Städten treffen jahrhundertealte Traditionen auf die Moderne des 21. Jahrhunderts. Neben den unterschiedlichen touristischen Angeboten gibt es dort und in anderen Teilen der Insel auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen und seinen Körper zu regenerieren.

Foto: Taiwan Tourism Büro

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Über 100 heiße Quellen

Den zahlreichen Vulkanen und deren geothermischen Kräften verdankt Taiwan den Ruf als „Paradies der Heißen Quellen“. An über 100 Orten laden heiße und kalte Quellen sowie einzigartige Schlammbäder, wilde Buchten und Salzwasserquellen zum Relaxen ein. Die Zhaori Hot Spring zählt zu den drei größten Heißen Salzwasser-Quellen weltweit. Die im Freien gelegenen Quellen auf Green Island südöstlich von Taiwan verwöhnen den Besucher mit erwärmten Salzwasser, das aus Felsspalten und mehreren Sandschichten tritt. Am angeschlossene Riff kann man das entspannende Bad genießen und währendessen den Sonnenaufgang, den Sonnenuntergang oder die sternenklare Nacht auf sich wirken lassen. Auch auf dem Taiwanesischen Festland gibt es unterschiedlichste Typen Heißer Quellen. Schwefel- und Bikarmonatquellen sind zum Beispiel in Taipeh angesiedelt, Salzquellen in Tainan, Kohlestoffquellen in Miaoli und Pingtung sowie Natrium-Bokarbonat-Quellen in Yilan.

Wellness , Sport und Tee 

Auch Liebhaber„klassischer“ Wellness- und Spa-Behandlungen finden in Taiwan die passenden Angebote – In luxuriösen Wellnessoasen kann man sich rundum verwöhnen lassen. Dort werden beispielsweise Hot Stone-Massagen angeboten. Wer es gerne etwas sportlicher mag, der kann es wie die Taiwanesen machen. Tausende von Menschen in ganz Taiwan starten beim Frühsport in den Parks in den Tag. In Taiwan ist man nämlich davon überzeugt, dass bei Tagesanbruch die Luft ganz dicht mit „Lebensenergie“ („Chi“) aufgeladen ist. Wer seinen Tag optimal beginnen will, sollte demnach morgends aktiv sein: Joggen, Tanzen, das langsame, sanfte Schattenboxen („Tai chi chuan“) oder die energischen Bewegungen des „Kung fu“. Taipehs Frühaufsteher kann man sowohl bei der Chiang-Kai-shek- oder der Sun-Yat-sen-Gedenkhalle als auch in den städtischen Parkanlagen beobachten. Taiwan ist außerdem das Land der „Teetrinker“. Besucher haben an fast jeder Ecke die Möglichkeit, die wohltuende und entspannende Wirkung des lokal angebauten Tees, beispielsweise des traditionellen Oolong-Tees, zu genießen. Wer es etwas moderner mag, sollte einmal den erfrischenden Milchtee mit Tapioka-Kügelchen probieren. Bei einer Reise ins  Tee-Anbaugebiet Maokong am Stadtrand von Taipeh erhält man Einblick in das tüchtige Schaffen der Teebauer und hinter die Kulissen der Tee-Produktion.

 

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