Blick in den Himmel: ITB 2017 setzt unter anderem auf Astronomie 

Der Blick zu den Sternen fasziniert seit jeher Klein und Groß. Auch die Reiseindustrie widmet sich dem Thema. Die ITB  2017 wird sich mit  astronomischen Reisen, beschäftigen. Sowohl in Halle 4.1b wo der Fokus auf Adventure Travel & Responsible Tourism liegt sowie beim 12. Pow-Wow for Tourism Professionals vom 8. bis 10. März geht es um die Frage, wie wichtig die Himmelskörper für das Leben auf der Erde sind.

Foto:obs/Messe Berlin GmbH/Turismo Chile

Foto:obs/Messe Berlin GmbH/Turismo Chile

Unter dem Titel „Gazing into the night skies‘ sparkling diamonds – A journey through the vast universe“ diskutieren Experten über die Herausforderungen für die internationale Reiseindustrie. Dabei geht es darum, wie man den Astrotourismus in einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Art und Weise realisieren kann. Neben dem Schwerpunkt gibt es viele weitere Höhepunkte der Reisemesse. In Halle 4.1b präsentieren sich wie üblich internationale und nationale Aussteller aus den Bereichen Natur- und Kulturtourismus, Abenteuerreisen, sozial verantwortlicher und nachhaltiger Tourismus, Geotourismus und Geoparks. Podiumsdiskussionen, Workshops und Networking-Events beleuchten teilweise brisante Themen. „Wildlife Tourismus“ ist unter dem Titel „On a biodiversity and wildlife safari around the world“ ein Schwerpunkt. Das weltweit ansteigende Tourismussegment hat in vielen Ländern stark an ökonomischer Bedeutung gewonnen, auch im Partnerland der ITB 2017 Botswana. Das afrikanische Land verfügt als eine  der wenigen Destinationen über einen natürlichen, dunklen Nachthimmel frei von künstlichem Licht und Verschmutzungen. Hier können „Sterne-Touristen“ sowohl einen klaren Blick ins Universum werfen, als auch Wildtiere bei Nacht beobachten.

Kritischer Blick auf Tierbeobachtungen

Tierbeobachtungen sind zwar positiv für den wirtschaftlichen Nutzen eines Landes, man sollte sich aber durchaus auch der möglichen negativen Auswirkungen auf wild lebende Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, bewusst sein. Das wissen die  sachkundigen Experten und erfahrenen Tourismusprofis, die sich diesem Aspekt widmen. Themen und Trends wie Wildtierbeobachtungstourismus werden ebenso angesprochen wie der Bereich der nachhaltigen und sozialverträglichen Verantwortung. Experten versuchen außerdem brennende Fragen, wie zum Beispiel, die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf die Ökosysteme und der nächtlichen Besucher auf die wild lebenden Tiere zu beantworten. Visuelles Highlight während der Messe: Die von „Waden Sea UNESCO World Heritage Site“ unterstütze Fotoausstellung „Millions on the move – Birds connect the Arctic, Waden Sea and Africa“ zeigt Vogelbeobachtungen entlang des UNESCO Welterbes Wattenmeer, das sich über 500 Kilometer entlang der nördlichen Küste von Deutschland, den Niederlanden und Dänemark erstreckt sowie den ostatlantischen Vogelzuges „East Atlantic Flyway“ und seine Erhaltung.

 

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