Bilderbuch-Urlaub im Tölzer Land

Strahlend gelbe Löwenzahnwiesen vor schneebedeckten Gipfeln, glasklare Bäche und tiefblaue Seen, dazwischen prächtige Bauernhöfe und kleine Dörfer mit markanten Zwiebeltürmen, die in den weißblauen Himmel ragen: Das Tölzer Land, das südlich von München am Starnberger See beginnt und bis zur Tiroler Grenze reicht, besticht durch echt-bayerische Bilderbuchidylle.

Tölzer Land AussichtKein Wunder, dass Film- und Fernsehproduktionen das Tölzer Land längst für sich entdeckt haben. Die Wickie-Filme vom Walchensee, Ottfried Fischer, der jahrelang als „Bulle von Tölz“ ermittelte oder das Krimi-Duo Hubert & Staller, das im ARD-Vorabendprogramm Verbrecher jagt: das Spektrum ist breit gefächert.

Urlauber können im Tölzer Land auf Filmspuren wandeln – oder einfach die Landschaft genießen. Besonders gigantisch ist der Blick vom Herzogstand, dem Lieblingsberg des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II., den man entspannt mit der Seilbahn erreicht.

Wer so richtig Abstand vom Alltag gewinnen möchte, quartiert sich in einem der idyllischen Bauernhöfe ein, die das Landleben von seiner schönsten Seite präsentieren. Speziell ausgebildete Vitalbäuerinnen helfen müden Städtern mit Molkebädern, Tees und Tinkturen auf die Beine, laden zum Kräutersammeln und zu Kochkursen ein.Tölzer Land

Überhaupt dreht sich im Tölzer Land viel um Gesundheit und Wohlbefinden. Im Kloster Benediktbeuern, wo eine der ältesten medizinischen Schriften Bayerns aus dem Jahr 1250 gefunden wurde, schlendern Gäste heute durch Kräuter- und Meditationsgärten, in Bad Heilbrunn durch einen weitläufigen Kräuter-Erlebnis-Park. Spannende Einblicke vermitteln darüber hinaus die zahlreichen Kräuterpädagoginnen auf ihren Streifzügen durch die intakte Natur, die zum bewussten Spüren und Erleben in der traumhaften Landschaft einladen.

Oder wie wär’s zur Abwechslung mal mit einer zünftigen Floßfahrt von Wolfratshausen die Isar hinunter nach München? Das hemdsärmelige Handwerk sicherte den Menschen im Tölzer Land über Jahrhunderte das Auskommen und lässt sich heute in den Museen der Orte Lenggries und Wolfratshausen nachvollziehen.

 

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