Auswärtiges Amt rät wegen Ebola-Ausbruch vor Reisen nach Guinea ab

Das Auswärtige Amt rät laut einem neuen Reisehinweis dringend von Reisen in den westafrikanischen Staat Guinea ab. Vor allem die Region Macenta sollte nicht bereist werden. Grund hierfür ist der neue Ebola-Ausbruch, der sich derzeit weiter ausbreitet. Unbestätigten Angaben soll das Virus über einen erkrankten Reisenden aus Lyberia sogar bis nach Kanada gelangt sein. Der tödlich erkrankte Mann wurde in Kanada in Quarantäne isoliert.

In Guinea selber wurden bisher 50 Todesopfer gemeldet, wie das Auswärtige Amt mitteilt. Auch in der Hauptstadt Guineas, Conakry, sind Menschen an Ebola erkrankt. Der Reisehinweis gilt auch für die Grenzgebiete zu Lyberia und Sierra Leone, da sich das Virus weiter ausbreiten könnte.

Extrem tödlich – Todesrate bei Ebola beträgt bis zu 90 Prozent

Die Gesellschaft für Virologie (GfV) und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schätzen das Risiko für Reisende in den betroffenen Staaten als relativ niedrig ein. Der Kontakt zu Tieren oder erkrankten Menschen sollte allerdings strikt vermieden werden. Übernachtet werden sollte nur in Hotels und kein Wildtierfleisch verzehrt werden. Das extrem tödliche Ebola-Virus wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Menschen oder Tieren übertragen, die Todesrate bei Infizierten liegt zwischen 50 und 90 Prozent. Ebola löst in der Regel ein sogenanntes hämorrhagisches Fieber aus, im späteren Verlauf der Erkrankung löst sich das Gewebe interner Organe auf und verflüssigt sich. Todesursache ist in der Regel multiples Organversagen.

 
 

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