Regionen und Städte Italiens

Italien gliedert sich in zwanzig Regionen, die allesamt eine große Vielfalt aufweisen. Jede einzelne Region besitzt verschiedene Naturräume mit teils spektakulären Landschaften. Dazu kommt eine hohe Dichte an Sehenswürdigkeiten und eine kulturelle Vielfalt sowie regionalen Spezialitäten. Diese Kombination hat Italien und seine Regionen zu einem der beliebtesten Reiseziele in Europa gemacht.

Die größte Region in Italien ist mit einer Fläche von 25 711 Quadratkilometern Sizilien, gleichzeitig auch größte Insel im Mittelmeer. Nur unwesentlich kleiner sind die Regionen Piemont, Sardinien, Lombardei, Toskana und Emilia-Romagna. Mit einer Fläche von nur 3263 Quadratkilometern ist die Region Aostatal im Nordwesten Italiens die kleinste Region des Landes. Vergleichsweise kleine Regionen, die eine Gesamtfläche von weniger als 10 000 Quadratkilometern haben, sind auch Molise, Ligurien, Friaul-Julisch Venetien, Umbrien, Marken und Basilikata.

Atemberaubende Bergregionen

Im Norden von Italien haben mit Ligurien, dem Piemont, dem Aostatal, der Lombardei, Trentino-Südtirol, Venetien und Friaul-Julisch Venetien Anteil an den Alpen, einem der mächtigsten Gebirge Europas. In den nordwestlichen Regionen befinden sich dabei zahlreiche Gipfel, die Höhen von weit über 4000 Metern erreichen und damit zu den höchsten Bergen der Alpen gehören. Die beeindruckende Bergwelt lockt zu allen Jahreszeiten viele Urlauber in die nördlichen Regionen Italiens. In den Alpen gibt es fantastische Wintersportgebiete, die zu den Größten in Europa gehören und für Wintersportler ein wahres Paradies sind. In den wärmeren Jahreszeiten sind Wandern, Klettern, Mountainbiking oder Rafting beliebte Aktivitäten. Diese können auch in den Regionen südlich der ausgedehnten Poebene ausgeübt werden, denn der Appenin zieht sich über die gesamte italienische Halbinsel und setzt sich auf Sizilien fort. In vielen Regionen Mittel- und Süditaliens erreicht der Appenin Höhen von über 2000 Metern und somit hochalpinen Charakter. Apulien ist die einzige Region im Süden Italiens, die überwiegend von Tiefebenen geprägt ist.

Traumhafte Küsten in den Regionen Italiens

Fünfzehn der zwanzig italienischen Regionen liegen an der rund 7600 Kilometer langen Mittelmeerküste, über die das Land verfügt. Ligurien und die nördliche Toskana befinden sich am Ligurischen Meer. Die südliche Toskana, Latium und Kampanien besitzen herrliche Strände am Tyrrhenischen Meer. Sardinien bildet die Grenze zwischen dem Tyrrhenischen Meer im Osten und dem westlichen Mittelmeer. Siziliens Nordküste erstreckt sich am Tyrrhenischen Meer, die Ostküste am liegt am Ionischen Meer und die Südwestküste befindet sich an der Straße von Sizilien, welche Europa vom nördlichen Afrika trennt. Küstenabschnitte am Tyrrhenischen und Ionischen Meer besitzen die beiden süditalienischen Regionen Basilikata und Kalabrien. Der Osten Apuliens erstreckt sich entlang der Adria, während die Süd- und Westküste am Ionischen Meer liegen. Herrliche Badestrände an der Adria haben auch die Regionen Molise, Abruzzen, Marken, Emilia-Romagna, Venetien und Friaul-Julisch Venetien aufzuweisen. Vielfach sind traumhafte Bedingungen für einen erholsamen Badeurlaub gegeben und das Angebot an Wassersportmöglichkeiten ist sehr vielfältig. Lediglich die die norditalienischen Regionen Piemont, Aostatal, Lombardei und Trentino-Südtirol sowie das mittelitalienische Umbrien liegen nicht am Meer, besitzen dafür teilweise attraktive Seen in traumhafter Umgebung.

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir die einzelnen Regionen, viele reizvolle Städte und zahlreiche Sehenswürdigkeiten ausführlich vor. Dabei erhalten Sie neben interessanten Informationen zur Region natürlich auch wertvolle Tipps für ihren Urlaub und wünschen viel Spaß beim Stöbern auf den Seiten von Italien Tourismus.